Förderpaket zum Ausbau der Elektromobilität in Kraft

Um den eingeschlagenen Kurs in Richtung nachhaltigem heimischen Verkehrssystems weiter fortzuführen haben Land und Bund ein lukratives Fördermodell für 2021 in Kraft gesetzt.
Um den eingeschlagenen Kurs in Richtung nachhaltigem heimischen Verkehrssystems weiter fortzuführen haben Land und Bund ein lukratives Fördermodell für 2021 in Kraft gesetzt. ©APA
Elektromobilität hat 2020 weiter an Fahrt zugenommen. Mit einer Zulassungsquote von acht Prozent an den Neuzulassungen von E-PKWs war Vorarlberg österreichweit Spitzenreiter.

Im Monat Dezember lag die Zulassungsquote bei beachtlichen 17 Prozent. Insgesamt waren Ende 2020 über 3.000 E-PKWs auf Vorarlbergs Straßen unterwegs. "Die Mobilität der Zukunft ist klimafreundlich und emissionsfrei. E-Fahrzeuge liefern einen wichtigen Beitrag zur Zielerreichung der Energieautonomie+ und sind ein zentraler Bestandteil der Strategie für die nächste Phase bis 2030", betont Landesrat Johannes Rauch. 

Land fördert ergänzend zum Bund

Um den eingeschlagenen Kurs in Richtung nachhaltigem heimischen Verkehrssystems weiter fortzuführen haben Land und Bund ein lukratives Fördermodell für 2021 in Kraft gesetzt. Vom Klimaschutzministerium (BMK) werden Lastenfahrräder, E-Fahrräder, E-PKWs, verschiedene Nutz- und Sonderfahrzeuge und der Aufbau von Ladinfrastruktur mit Zuschüssen in verschiedener Höhe unterstützt. Zusätzlich beteiligen sich der Sportfachhandel und die Automobilimporteure mit Rabatten an der Förderaktion.

Das Land fördert ergänzend zum Bund Ladeinfrastruktur in Mehrwohnungshäusern, leichte E-Nutzfahrzeuge und E-Fahrzeuge im öffentlichen Interesse für soziale Dienste, Car-Sharing und Taxis. Die Landesförderungen können zusätzlich zur Förderung des Bundes in Anspruch genommen werden.

Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge

Die Förderung für E-PKWs beträgt insgesamt bis zu 5.000 Euro und im Fall von leichten E-Nutzfahrzeugen (<3,5 to) bis zu 17.500 Euro. Landesrat Rauch: "Zur Erreichung der Energieautonomie+ bis 2030 im Verkehrsbereich und zur Verbesserung der Luftqualität ist eines klar: Neben dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Erhöhung des Rad- und Fußgängeranteils brauchen wir auch einen Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge."

(VOL.AT)

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