FPÖ erteilt SPÖ-Wohnbauplänen eine Absage
Ablehnend reagiert der freiheitliche Wohnbausprecher Joachim Weixlbaumer auf den im morgigen Volkswirtschaftlichen Ausschuss des Landtages zu behandelnden SPÖ-Antrag zum Thema Wohnbau: „Auch wenn Michael Ritsch noch so oft versucht, seine alten Wohnbauvorstellungen zu präsentieren, so werden diese dadurch leider nicht sinnhafter. Die roten Zwangs- und Belastungsmodelle werden zu keinem Moment unsere Unterstützung erfahren.“
Anreiz statt Zwang
„Wir halten nichts davon, private Bauträger zur Ausweisung von einem Drittel an gemeinnützigen Wohnungen zu zwingen, sondern stehen zum bestehenden Anreizsystem über einen Bonus in der Wohnbauförderung für Gemeinschaftsprojekte zwischen gemeinnützigen und privaten Wohnbauträgern. Zwangssysteme oder eine massive Besteuerung von unbebautem Bauland wird es mit uns keine geben, ebenso wenig wie eine Abschaffung des Investorenmodells“, gibt der FPÖ-Wohnbausprecher unmissverständlich zu verstehen.
Forderung illusorisch
Grundsätzlich unterhalten könne man sich über das Volumen an jährlich errichteten gemeinnützigen Wohnungen. Weixlbaumer weist in dieser Frage allerdings darauf hin, dass man sich im vergangenen Jahr einstimmig im Landtag darauf verständigt habe, mindestens 750 gemeinnützige Wohnungen zu errichten. „Die aktuell von der SPÖ geforderte Zahl an 1.000 Wohnungen ist aus meiner Sicht illusorisch, da die Baubranche bereits überhitzt ist und ein weiterer Schub gar nicht bewältigt werden kann – sowohl von den gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften als auch von der Bauwirtschaft“, gibt der FPÖ-Wohnbausprecher zu bedenken.
(red)