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Frankreich gegen Marokko: Erstes WM-Viertelfinale verspricht Spannung

Hakimi gegen Mbappe. Einst Kollegen bei PSG, jetzt Rivalen bei der Weltmeisterschaft. ©ChatGPT-inklusive Material der AFP

Mit Frankreich und Marokko steht am Donnerstag (22 Uhr) das erste Viertelfinale der Fußball-WM 2026 auf dem Programm. Beide Mannschaften präsentierten sich bislang in starker Form und kämpfen nun um den Einzug ins Halbfinale.

Frankreich gehört bislang zu den stärksten Mannschaften des Turniers. Die "Les Bleus" gewannen in der Gruppenphase gegen Senegal (3:1), den Irak (3:0) und Norwegen (4:1). Anschließend folgten ein 3:0 gegen Schweden im Sechzehntelfinale und ein 1:0 gegen Paraguay im Achtelfinale.

Auch Marokko überzeugte auf dem Weg ins Viertelfinale. Nach einem 1:1 gegen Brasilien sowie Siegen gegen Schottland (1:0) und Haiti (4:2) setzte sich das Team zunächst im Elfmeterschießen gegen die Niederlande durch. Im Achtelfinale folgte ein klarer 3:0-Erfolg gegen Kanada.

Duell mit besonderem Hintergrund

Das Viertelfinale ist nicht nur sportlich interessant. Marokko war von 1912 bis 1956 französisches Protektorat. Bis heute bestehen enge wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Verbindungen zwischen beiden Ländern.

Zudem leben Schätzungen zufolge 1,5 bis zwei Millionen Menschen mit marokkanischen Wurzeln in Frankreich. Sechs Spieler des aktuellen marokkanischen WM-Kaders wurden dort geboren. Kapitän Achraf Hakimi steht außerdem bei Paris Saint-Germain unter Vertrag.

Wiedersehen nach der WM 2022

Bereits bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar standen sich beide Nationen im Halbfinale gegenüber. Damals setzte sich Frankreich mit 2:0 durch und zog ins Endspiel ein. Vier Jahre später kommt es nun bereits im Viertelfinale zum nächsten Aufeinandertreffen.

(VOL.AT)

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