"Frauen werden strukturell schlechter bezahlt"
Ein Grund warum Frauen weniger am Erwerbsleben teilnehmen ist laut King ein strukturelles Problem der Gesellschaft. Frauen würden den Großteil der Kinderbetreuung übernehmen. Eine Vollzeitbeschäftigung sei für sie fast unmöglich, da es die Kinderbetreuungseinrichtungen nicht zulassen.
Gender-Pay-Gap
Der Gender-Pay-Gap - der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern für dieselbe Vollzeitbeschäftigung - ist heuer geschrumpft. Eva King betont jedoch, dass dies vor allem an der Coronakrise liegen würde. Viele Männer mussten in Kurzarbeit gehen und konnten keine Überstunden ausbezahlt bekommen. Aus diesem Grund hätten sich die Löhne von Männern und Frauen etwas angenähert.
In Vorarlberg herrscht derzeit hat einen Lohnunterschied von 46,8 Prozent (inklusive Teilzeit). In Wien sind es nur 17,4 Prozent. Eva King sagt das liege daran, dass es vor allem im ländlichen Bereich zu wenig Kinderbetreuung gibt.
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(VOL.AT)