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Frauenpower in Lustenau: Das ist die erste weibliche Leitung des Roten Kreuzes

Magdalena Lang und Nadine Fritz.
Magdalena Lang und Nadine Fritz. ©RKV
Nadine Fitz (38) wurde zur ersten Kommandantin der Rotkreuz-Abteilung Lustenau ernannt.

Die Rotkreuz-Abteilung Lustenau hat einen bedeutenden Führungswechsel vollzogen: Nadine Fitz übernimmt als erste Frau die Rolle der Kommandantin in der über 160-jährigen Geschichte des Roten Kreuzes Vorarlberg. Ihre Stellvertreterin wird Magdalena Lang, was dieses Team zum ersten rein weiblichen Führungsgespann in der Geschichte der Abteilung macht.

Nadine Fritz.
Nadine Fritz. ©RKV

Nachdem Marcel Holzer sich als Kommandant zurückzog und sein Stellvertreter-Duo aus Linda Riedmann und Dietmar Fitz ebenfalls ausschied, stand die Rotkreuz-Abteilung Lustenau vor der entscheidenden Frage, wer künftig die Führung übernehmen würde. Diese Herausforderung nahm Nadine Fitz an, eine erfahrene Rotkreuzlerin, die ihre Entscheidung mit einer tiefen Verbundenheit zu ihrer Abteilung und einer starken Leidenschaft für das Rote Kreuz begründete: „Meine Leidenschaft gilt dem Roten Kreuz, meine Liebe meiner Abteilung Lustenau. Und weil wir eine tolle Gemeinschaft haben und eine tiefe Verbundenheit leben, habe ich diese Herausforderung gerne angenommen.“

Qualifikationen und Engagement

Nadine Fitz ist seit ihrer Jugend im Roten Kreuz aktiv und hat sich durch regelmäßige Einsätze im Rettungsdienst sowie als Schulungsreferentin engagiert. Sie hat die Rotkreuz-Führungskräfte-Ausbildung 1 und 2 abgeschlossen und steht kurz vor dem Abschluss ihrer Notfallsanitäter-Ausbildung. Magdalena Lang (24), die neue Stellvertreterin, ist bereits seit über sechs Jahren im Rettungsdienst aktiv und teilt die Leidenschaft für das Rote Kreuz.

"Meine Leidenschaft gilt dem Roten Kreuz"
"Meine Leidenschaft gilt dem Roten Kreuz" ©RKV

Wahlprozess und Ergebnisse

Die Neuwahlen fanden Anfang April statt, wobei Nadine Fitz 90 Prozent und Magdalena Lang 86 Prozent der Stimmen der anwesenden Mitglieder erhielten. Dies unterstreicht das große Vertrauen, das die Mitglieder der Abteilung in ihre Führungskompetenz setzen.

Reaktionen und Zukunftsaussichten

Die Geschäftsleitung des Roten Kreuzes Vorarlberg, einschließlich des Präsidenten Ludwig Summer und weiterer Führungskräfte, begrüßte die neue Führung und dankte den Vorgängern für ihr Engagement. Sie äußerten ihre Zuversicht, dass das neue Team erfolgreich sein wird.

(VOL.AT)

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