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Friedenslicht leuchtet in Vorarlberg: 1200 Jugendliche setzen Zeichen

©CANVA
Mehr als 1200 junge Menschen aus Feuerwehrjugend, Pfadfinderschaft und Jugendrotkreuz versammelten sich am Dienstagabend bei der Kirche St. Georg in Lauterach zur feierlichen Übergabe des Friedenslichts.

Lauterach war am 23. Dezember 2025 Schauplatz einer tief berührenden Weihnachtstradition: Rund 1200 engagierte Jugendliche kamen zur alljährlichen Friedenslicht-Feier zusammen. Sie alle hatten ein gemeinsames Ziel – ein Zeichen der Hoffnung, der Dankbarkeit und des Miteinanders in die Welt zu tragen.

Die Veranstaltung vor der Kirche St. Georg, getragen von der Feuerwehrjugend Vorarlberg, versammelte auch Mitglieder der PfadfinderInnen und des Jugendrotkreuzes. Die jungen Teilnehmer:innen hatten das Friedenslicht – ein Symbol, das seit Jahren für Frieden und Zusammenhalt steht – auf seinem langen Weg aus Bethlehem begleitet. Über 3000 Kilometer legte das kleine Licht zurück, um schließlich in Vorarlberg anzukommen.

"Ihr bringt Licht in die Herzen der Menschen"

Landeshauptmann Markus Wallner zeigte sich tief bewegt: "Gerade in einer Zeit, in der die Welt oft aus den Fugen geraten scheint, braucht es Symbole wie dieses. Das Friedenslicht soll heller denn je leuchten." Mit diesen Worten dankte er den Jugendlichen, die mit ihrem Einsatz ein sichtbares Zeichen für Gemeinsinn und Mitgefühl setzten.

Was die jungen Menschen tun, sei mehr als bloßer Brauch, betonte Wallner: "Ihr bringt Zuversicht und Wärme in die Stuben der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger. Ihr steht für eine Gesellschaft, in der Werte wie Solidarität und Verantwortung zählen."

An der Seite des Landeshauptmanns waren auch Landesrat Christian Gantner, Landesfeuerwehrinspektor Herbert Österle, Jugendreferent Oliver Berger sowie Lauterachs Feuerwehrkommandant Markus Wirth vor Ort, um gemeinsam mit den Jugendlichen das Licht entgegenzunehmen.

Geistlicher Segen und regionale Verteilung

Bevor das Licht verteilt wurde, segneten Pater Dominikus Matt und Pfarrmoderator Virgiliu Demsa-Crainicu die Flamme auf dem Kirchplatz. Anschließend ging das Friedenslicht in viele helfende Hände über.

Am Heiligen Abend, dem 24. Dezember, kann es an zahlreichen Ausgabestellen in allen vier Bezirken Vorarlbergs abgeholt werden. Vielfältige Aktionen sorgen dafür, dass das Licht in die Gemeinden getragen wird – zu Menschen, die sich nach einem Zeichen des Friedens sehnen.

Gelebte Tradition mit Botschaft

Das Friedenslicht ist längst mehr als eine schöne Geste zur Weihnachtszeit. Es ist ein lebendiges Bekenntnis zu einer Gesellschaft, die auch in schwierigen Zeiten zusammenhält. Eine Botschaft, die Jahr für Jahr durch junge Menschen mit neuem Leben erfüllt wird.

(VOL.AT)

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