Frontalcrash auf der L200 bei Alberschwende: Zwei Verletzte und Totalsperre
Am 23. Dezember 2025 kam es kurz nach 16:00 Uhr auf der L200 bei Alberschwende, unweit des Ortsteils Bühel, zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen. Ein 22-jähriger Deutscher geriet aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn, touchierte ein Auto und kollidierte frontal mit einem weiteren Pkw. Dabei wurden zwei Personen schwer verletzt, vier weitere blieben unverletzt. Die L200 war vorübergehend voll gesperrt.
Hier ereignete sich der Unfall:
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Frontalcrash nach Kollision: Zwei Personen im Krankenhaus
Der Unfall ereignete sich rund einen Kilometer vor dem Ortszentrum von Alberschwende auf Höhe des Kilometersteins 10. Der junge Lenker war in Richtung Dornbirn unterwegs, als er auf die Gegenfahrbahn geriet. Zunächst touchierte er das Auto einer 38-jährigen Österreicherin, anschließend prallte er frontal in einen entgegenkommenden Mini, der von einem 59-jährigen Österreicher gelenkt wurde. Dessen 57-jährige Beifahrerin saß ebenfalls im Fahrzeug.
Die beiden Insassen des Minis erlitten schwere Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz ins Krankenhaus gebracht. Der Audi-Fahrer und die 38-jährige Lenkerin des dritten Wagens blieben laut Polizei unverletzt, standen jedoch unter Schock.
Großeinsatz der Feuerwehr – L200 gesperrt
Die Feuerwehr Alberschwende rückte mit 20 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen aus. Während das Rote Kreuz die Verletzten versorgte, sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle, band auslaufende Flüssigkeiten und unterstützte das Abschleppen der Fahrzeuge.
Alle drei Autos wurden erheblich beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Die L200 musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Reinigung der Straße in beide Richtungen gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Mittlerweile ist die Straße wieder freigegeben, es herrscht jedoch noch stockender Verkehr.
Unfallursache noch unklar – Ermittlungen laufen
Warum der 22-Jährige auf die Gegenfahrbahn geriet, ist derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Die Fahrbahn war zum Unfallzeitpunkt feucht, stellenweise winterlich. Ein Sachverständiger soll den genauen Unfallhergang rekonstruieren.
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(VOL.AT)