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Garten im Mai: Diese Arbeiten sind jetzt entscheidend

©APA/dpa/Bernd Weißbrod
Der Mai gilt als Schlüsselmonat im Gartenjahr: Jetzt entscheiden Pflege und Timing über Wachstum, Ernte und Blüten. Wer wichtige Arbeiten aufschiebt, kann schwache Pflanzen und Schädlingsbefall riskieren.

Wendepunkt im Gartenjahr

Mit längeren Tagen und stabileren Temperaturen beginnt im Mai die intensivste Wachstumsphase. Gleichzeitig steigt aber auch das Risiko für Fehler: Versäumnisse können sich rasch negativ auf die Entwicklung der Pflanzen auswirken.

Diese Arbeiten sind jetzt besonders wichtig

Im Fokus steht nicht nur das Pflanzen, sondern vor allem die richtige Pflege. Dazu zählen mehrere zentrale Maßnahmen:

Frostempfindliche Pflanzen wie Tomaten, Zucchini oder Paprika sollten erst nach den Eisheiligen ins Freie gesetzt werden. Zu frühes Auspflanzen kann Schäden verursachen, zu spätes kostet wertvolle Wachstumszeit.

Schlechte Gemüseernte wegen Trockenheit: Durch die Trockenheit geschädigte Wirsingkohlköpfe stehen auf einem Feld eines Agrarbetriebs. Im Vordergrund sind vertrocknete Gurken zu sehen. ©APA/dpa-Zentralbild/Jens Büttner

Auch der Boden braucht Aufmerksamkeit: Lockern verbessert die Sauerstoffzufuhr, gezieltes Düngen unterstützt das Wachstum. Unkraut sollte frühzeitig entfernt werden, da es sonst Wasser und Nährstoffe entzieht. Gleichzeitig empfiehlt es sich, den Rasen zu pflegen und kahle Stellen nachzusäen.

Eine Ameise melkt Blattläuse, die an einem Stängel saugen. Trocken-warme Tage bieten optimale Bedingungen für eine rasche Vermehrung von Blattläusen. ©APA/dpa/Pia Bayer

Ein weiterer Punkt ist die Schädlingsbekämpfung: Blattläuse und Schnecken sind im Mai besonders aktiv. Frühzeitiges Eingreifen kann größere Schäden verhindern.

Aufschieben kann Folgen haben

Viele Hobbygärtner unterschätzen, wie schnell sich Versäumnisse bemerkbar machen. Schon wenige Tage können entscheidend sein. Besonders bei der Bewässerung sei Regelmäßigkeit wichtig: Wer erst reagiert, wenn Pflanzen bereits schlapp wirken, handle oft zu spät.

Bewässerung. ©APA/HELMUT FOHRINGER

Wetter im Blick behalten

Trotz meist milder Temperaturen kann es im Mai noch zu Kälteeinbrüchen kommen. Ein Blick auf die Wetterprognose hilft, Pflanzen rechtzeitig zu schützen. Vlies oder Folie sollten daher griffbereit sein.

Groß ist die Vielfalt an Blüten und Farben zur Zeit in der Natur: Eine Frau pflegt die Beete. ©APA/Barbara Gindl

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Oft sind es einfache Handgriffe, die langfristig den Unterschied machen: Gießen am Morgen, Mulchen gegen Austrocknung oder das rechtzeitige Anbinden von Jungpflanzen. Entscheidend sei letztlich die Konsequenz: Wer im Mai regelmäßig arbeitet, schafft die Grundlage für gesunde Pflanzen und eine erfolgreiche Gartensaison.

(VOL.AT)

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