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400 bis 500 Rapid-Fans werden am Sonntag im Schnabelholz erwartet. "Fans" der Rapidler hatten beim vergangenen Derby gegen die Wiener Austria kurz vor Spielende Böller und pyrotechnische Gegenstände aufs Spielfeld und in den angrenzenden Zuschauersektor geworfen. Den Verein kostet die Aktion unter anderem 100.000 Euro und die Teilsperrung des eigenen Stadions bei drei wichtigen Heimspielen.
Trotz der Vorgeschichte sehen weder die Vereine noch die Behörden in Vorarlberg derzeit Anlass zur Alarmbereitschaft. Zu konkreten Maßnahmen oder einer detaillierten Risikoeinschätzung äußert sich die Polizei aus einsatztaktischen Gründen nicht.
Das Sportliche: Anpfiff um 17 Uhr
Am Sonntag (17.00 Uhr) steht für den SCR Altach das letzte Heimspiel im Grunddurchgang der ADMIRAL-Bundesligasaison 2025/26 an. Die Rheindörfler empfangen den SK Rapid im Stadion Schnabelholz. Im Live-Ticker auf VOL.AT.
Nach einem gelungenen Jahresauftakt wollen die Altacher ihren Lauf fortsetzen. Rechnet man das Cupspiel dazu, ist die Mannschaft von Trainer Ognjen Zaric 2026 noch ungeschlagen – drei Pflichtspielsiege und ein Remis sorgen für ordentlich Rückenwind.
Trotz der Euphorie bleibt der Fokus klar: Der Klassenerhalt soll so schnell wie möglich fixiert werden. Mit einem Erfolg gegen Rapid könnten die Rheindörfler tabellarisch an den Wienern vorbeiziehen und die Chance auf einen Platz im Meister-Play-off wahren. Ein weiterer Trumpf ist dabei die Heimstärke: In der Heimtabelle liegt der SCR Altach aktuell auf Rang eins. Zudem stellen die Vorarlberger mit nur 20 Gegentoren in ebenso vielen Spielen die beste Defensive der Liga.
Rapid unter Zugzwang
Die Gäste aus Hütteldorf reisen als Tabellensechster ins Ländle. Nach einem holprigen Start ins Frühjahr gelang Rapid zuletzt gegen den WAC ein wichtiger Sieg. Der Druck bleibt jedoch hoch, denn mit Ried und eben Altach lauern zwei Teams mit nur einem Punkt Rückstand direkt dahinter.
Personell muss Rapid-Trainer Johannes Hoff Thorup mehrere Ausfälle verkraften. Jean Marcelin, Martin Ndzie, Louis Schaub und Claudy Mbuyi fehlen verletzungsbedingt, zudem ist Ercan Kara nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt.
Altach nahezu komplett
Bei den Rheindörflern entspannt sich die Personalsituation hingegen. Ousmane Diawara kehrt nach abgesessener Sperre zurück, auch Sandro Ingolitsch könnte nach seiner Rippenverletzung wieder eine Option sein. Ob es für die Startelf reicht, dürfte sich kurzfristig entscheiden.
(VOL.AT)