Ein kleiner, erlesener Kreis
Olympische Medaillen sind rar – für Sportlerinnen aus Vorarlberg umso mehr. Seit 1948 haben nur wenige Athletinnen aus dem westlichsten Bundesland bei Winterspielen Edelmetall gewonnen. Jede von ihnen steht für eine eigene Epoche des Skisports.
Der Anfang in St. Moritz
Den Auftakt machte Trude Jochum-Beiser bei den Spielen 1948 in St. Moritz. Sie gewann Gold in der Kombination und Silber in der Abfahrt.
Ebenfalls 1948 holte Resi Hammerer Bronze in der Abfahrt. Beide legten den Grundstein für den Ruf Vorarlbergs als Wintersportregion.
Erfolge in Innsbruck und Calgary
1964 kam Edith Zimmermann in Innsbruck hinzu. Sie gewann Silber in der Abfahrt und Bronze in der Kombination.
Ein Vierteljahrhundert später sorgte Anita Wachter in Calgary für einen weiteren Höhepunkt, als sie 1988 Gold in der Kombination holte.
Die jüngere Generation
Katharina Liensberger führte die Erfolgslinie fort. 2018 gewann sie in Pyeongchang Silber im Mannschaftsbewerb.
Vier Jahre später folgten in Peking Gold mit dem Team und Silber im Slalom. Damit wurde sie zur bislang erfolgreichsten Vorarlberger Olympiateilnehmerin.
Ariane Rädler schreibt Geschichte
Mit dem Olympiasieg 2026 in der Teamkombination reiht sich nun auch Ariane Rädler in diesen Kreis ein. Sie ist die nächste Vorarlbergerin, die bei Winterspielen ganz oben auf dem Podest stand – und zugleich Teil einer Tradition, die über fast acht Jahrzehnte reicht.
(VOL.AT)