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Gold 2026: Ariane Rädler folgt Vorarlbergs Olympia-Heldinnen

Mit Gold in der Teamkombination 2026 schreibt Ariane Rädler ein neues Kapitel der Vorarlberger Sportgeschichte. Sie folgt einer exklusiven Reihe von Athletinnen, die bei Olympischen Winterspielen im Alpinen Skisport Medaillen holten. Vorarlberg blickt dabei auf eine lange, erfolgreiche Tradition zurück.

Ein kleiner, erlesener Kreis

Olympische Medaillen sind rar – für Sportlerinnen aus Vorarlberg umso mehr. Seit 1948 haben nur wenige Athletinnen aus dem westlichsten Bundesland bei Winterspielen Edelmetall gewonnen. Jede von ihnen steht für eine eigene Epoche des Skisports.

Der Anfang in St. Moritz

Den Auftakt machte Trude Jochum-Beiser bei den Spielen 1948 in St. Moritz. Sie gewann Gold in der Kombination und Silber in der Abfahrt.

In der VN-Ausgabe vom 05. Februar 1948 wurde über den Gewinn der Goldmedaille berichtet. ©VN
Trude Jochum-Beiser ©VN

Ebenfalls 1948 holte Resi Hammerer Bronze in der Abfahrt. Beide legten den Grundstein für den Ruf Vorarlbergs als Wintersportregion.

Resi Hammerer und Trude Jochum-Beiser bei den Olympischen Winterspielen 1948 in St. Moritz. ©APA-Images / brandstaetter images / Votava

Erfolge in Innsbruck und Calgary

1964 kam Edith Zimmermann in Innsbruck hinzu. Sie gewann Silber in der Abfahrt und Bronze in der Kombination.

Die Lecher Skirennläuferin Edith Zimmermann gewinnt die Silbermedaille in der Abfahrt der Damen.  ©APA-Images / brandstaetter images / Votava

Ein Vierteljahrhundert später sorgte Anita Wachter in Calgary für einen weiteren Höhepunkt, als sie 1988 Gold in der Kombination holte.

Anita Wachter wird Olympiasiegerin in der Damen Kombination bei den Olympischen Winterspielen in Calgary. ©APA/Klaus Titzer

Die jüngere Generation

Katharina Liensberger führte die Erfolgslinie fort. 2018 gewann sie in Pyeongchang Silber im Mannschaftsbewerb.

Kathi Liensberger bei den Winterspielen 2018 in Südkorea. ©GEPA

Vier Jahre später folgten in Peking Gold mit dem Team und Silber im Slalom. Damit wurde sie zur bislang erfolgreichsten Vorarlberger Olympiateilnehmerin.

Liensberger mit Gold und Silber in Peking. ©GEPA

Ariane Rädler schreibt Geschichte

Mit dem Olympiasieg 2026 in der Teamkombination reiht sich nun auch Ariane Rädler in diesen Kreis ein. Sie ist die nächste Vorarlbergerin, die bei Winterspielen ganz oben auf dem Podest stand – und zugleich Teil einer Tradition, die über fast acht Jahrzehnte reicht.

Ariane Rädler (links) und Katharina Huber (rechts) mit Gold in der Kombination. ©AFP

(VOL.AT)

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