Der Song "Green on Green" ist das Ergebnis einer Co-Produktion aus dem Ländle, die ihren Ursprung eigentlich auf dem Fußballplatz des FC Sulz hatte.
Der 33-jährige Hobbymusiker Martin Dörler aus Sulz wollte ursprünglich einen Song für seinen Heimatverein schreiben. Doch dann brachte ihn ein Freund aus dem Umfeld des Nationalteams auf eine andere Idee. Statt einer Vereinshymne sollte ein Lied entstehen, das die österreichische WM-Teilnahme begleitet.
Von Sulz zur Weltmeisterschaft
Für die Umsetzung holte sich Dörler Unterstützung von der Vorarlberger Band dabado. Mit den Musikern verbindet ihn bereits eine längere Freundschaft, denn gelegentlich steht er bei Konzerten als Aushilfsdrummer mit auf der Bühne.
Gemeinsam entstand schließlich "Green on Green". Die Aufgaben waren dabei klar verteilt. "Die Hook stammt von mir, den Raptext hat Daniel Fleps, der Keyboarder und Sänger der Band, selbst geschrieben. Es ist nämlich unheimlich schwierig, einen Raptext für jemand anderen zu schreiben", erklärt Dörler. Die Produktion übernahm der Sulner selbst.
Musikvideo ebenfalls aus Vorarlberger Hand
Nicht nur musikalisch, auch bei den Bildern setzt das Projekt auf regionale Kräfte. Gemeinsam mit dem FC Sulz entstand ein Musikvideo zum Song. Gefilmt und geschnitten wurde es von Timur Bas, der ebenfalls aus Vorarlberg stammt. Unterstützung bekamen die Jungs vom Nachwuchs des FC Sulz, der im Video mitspielt.
Damit ist "Green on Green" ein Projekt, das vollständig in der Region entstanden ist und dennoch einen Bezug zur größten Bühne des internationalen Fußballs hat.
Die Bedeutung hinter dem Titel
Der Titel "Green on Green" ist bewusst gewählt. Er spielt auf die Farbe Grün an, die als Farbe der Hoffnung gilt. Gleichzeitig verweist er auf den grünen Rasen, auf dem die Spiele entschieden werden.
Oder anders gesagt: Die Hoffnung liegt auf dem grünen Rasen.
(VOL.AT)