Großübung im Leiblachtal: Feuerwehren proben Ernstfall
Anspruchsvolle Rettung aus versperrtem Gebäude
Dichter Übungsrauch, eingeschlossene Personen und ein blockierter Zugang: Die Ausgangslage der Kreisübung im Leiblachtal hatte es in sich. Am Montagabend probten die Feuerwehren Möggers, Eichenberg, Lochau, Hörbranz und Hohenweiler gemeinsam den Ernstfall.
Angenommen wurde ein Brand in einem Mehrparteienhaus. Die besondere Schwierigkeit: Der Zugang im Erdgeschoss war versperrt. Für die Einsatzkräfte bedeutete das, rasch alternative Rettungswege zu schaffen. Insgesamt vierzehn eingeschlossene Personen mussten über Fenster mithilfe von Schiebeleitern in Sicherheit gebracht werden.
Sieben Atemschutztrupps im Einsatz
Parallel zur Menschenrettung durchsuchten mehrere Atemschutztrupps das Gebäude nach weiteren Vermissten. Insgesamt standen sieben solcher Trupps im Einsatz – teils unter erschwerten Bedingungen.
Den Einsatzkräften gelang es dennoch, alle vermissten Personen rasch zu lokalisieren und sicher zu bergen. Besonders die koordinierte Zusammenarbeit der beteiligten Feuerwehren zeigte Wirkung: Die Abläufe griffen ineinander, die Kommunikation funktionierte reibungslos.
Positive Bilanz nach Übungsende
Nach Abschluss der Übung fiel das Fazit durchwegs positiv aus. In den abschließenden Ansprachen wurden vor allem der engagierte Einsatz, die Disziplin sowie die gute Zusammenarbeit hervorgehoben.
Einhellig wurde die Kreisübung als voller Erfolg gewertet – und als wichtiger Baustein, um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein.
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(VOL.AT)