Julius Fink, der in der Dornbirner Innenstadt ein Büro hat, bemerkte am Dienstagmorgen Brandgeruch und alarmierte um 5:08 Uhr die Einsatzkräfte. Wenig später stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand.
Brandgeruch machte Anrainer stutzig
Noch bevor Sirenen durch die Dornbirner Innenstadt heulten, bemerkte Julius Fink, der in der Marktstraße ein Büro betreibt, einen ungewöhnlich starken Brandgeruch.
"Es war ein sehr beißender Geruch. Ich habe mir gedacht, ich schaue nach außen, ob es irgendwo brennt", schildert Fink.
Beim Blick aus dem Fenster entdeckte er zunächst eine große Rauchwolke, konnte deren Ursprung aber nicht sofort ausmachen.
Rauch stieg vom Gebäude auf
Erst wenige Augenblicke später erkannte Fink, woher der Rauch kam.
"Dann war es aber sichtbar, dass vom Monari oben eine Rauchsäule kommt", erzählt er. Daraufhin reagierte er umgehend und verständigte um 5:08 Uhr die Einsatzkräfte.
Anschließend ging er auf die Straße und sah, dass der Brand bereits ein erhebliches Ausmaß angenommen hatte. "Ich bin dann nach außen gegangen und habe gesehen, dass es im hinteren Bereich des Monari lichterloh brennt."
Feuerwehr rasch vor Ort
Weitere ungewöhnliche Beobachtungen habe er vor dem Brandausbruch nicht gemacht. "Nein, bis auf diese riesige Rauchwolke", sagt Fink.
Die Feuerwehr traf kurz nach der Alarmierung am Einsatzort ein. Zu diesem Zeitpunkt stand der Dachstuhl des Gebäudes bereits in Vollbrand. Rund 150 Feuerwehrleute verhinderten in weiterer Folge ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude. Die Brandursache ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
(VOL.AT)