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"Haus der Zukunft" eröffnet: IV Vorarlberg blickt nach vorn

Beim 50. Neujahrsempfang der Industriellenvereinigung Vorarlberg im Lichtforum Dornbirn diskutierten über 300 Gäste zentrale Zukunftsthemen – von Robotik bis Human Capital. IV-Präsident Hartmann forderte klare Strategien für den Standort.

Ein halbes Jahrhundert Industriedialog

Ein runder Geburtstag mit Signalwirkung: Zum 50. Mal lud die Industriellenvereinigung Vorarlberg (IV) am Montagabend zum traditionellen Neujahrsempfang – diesmal ins Lichtforum Dornbirn. Über 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft folgten der Einladung. Gemeinsam blickten sie auf die aktuellen Herausforderungen der Industrie und auf ihre Rolle in einer Zeit des Wandels.

Vier Säulen für die Zukunft

Im Zentrum des Abends stand die "Industriestrategie 2035 Plus". Für IV-Präsident Elmar Hartmann ist klar: "Gerade jetzt braucht es klare Strategien, Innovationskraft und den Mut, neue Wege zu gehen." Die Strategie ruht auf vier Säulen:

  1. Technologie und Innovation: Robotik, künstliche Intelligenz und Digitalisierung seien zentrale Zukunftstreiber.
  2. Der Mensch im Mittelpunkt: "Es geht darum, wie wir sichern, dass der Mensch – die Mitarbeiterin, der Mitarbeiter – heute wie morgen essenziell bleibt", so Hartmann.
  3. Internationale Partnerschaften: Als kleines Land sei Vorarlberg auf grenzüberschreitende Kooperationen angewiesen.
  4. Standortstärke ausbauen: Die vorhandene Qualität müsse nicht nur erhalten, sondern weiterentwickelt werden.

Wallner: "Industrie ist das Rückgrat"

Auch Landeshauptmann Markus Wallner betonte die Bedeutung einer starken Industrie für das Land: "Die Industrie ist das Rückgrat unserer Wirtschaftsentwicklung. Ohne sie kein Wohlstand, keine Arbeitsplätze, keine Zukunft." Er verwies auf die weltweite Wettbewerbsfähigkeit vieler heimischer Betriebe und unterstrich, wie wichtig gemeinsame Anstrengungen für den Erhalt des Industriestandorts seien.

Ein neues Zuhause für die Industrie

Ein weiterer Meilenstein: Seit Dezember ist die IV Vorarlberg in der Landeshauptstadt Bregenz angesiedelt – im neu eröffneten "Haus der Zukunft". Geschäftsführer Simon Kampl sieht darin weit mehr als einen Ortswechsel: "Wir haben eine Erlebniswelt geschaffen, in der wir auch Schulklassen willkommen heißen. Wir wollen zeigen, was die Industrie tut und warum wir sie auch in Zukunft brauchen."

Optimismus trotz Unsicherheiten

Der Abend zeigte: Trotz anhaltend herausfordernder Rahmenbedingungen blickt Vorarlbergs Industrie mit Zuversicht nach vorn – gestützt auf ein starkes Netzwerk, klare Ziele und den festen Willen, den Standort mit Innovationsgeist und Zusammenarbeit langfristig abzusichern.

Quelle: LÄNDLE TV

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