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Historischer Lauf: Bezzecchi pulverisiert Lorenzo-Bestmarke

Bezzecchi mit neuem MotoGP-Rekord.
Bezzecchi mit neuem MotoGP-Rekord. ©AFP
Marco Bezzecchi dominiert weiter die MotoGP: Der Aprilia-Pilot feiert in Austin seinen fünften Sieg in Serie, stellt mit 121 Führungsrunden einen neuen Rekord auf und übernimmt wieder die WM-Spitze.

Souverän zur Bestmarke

Dieser Mann fährt aktuell in einer eigenen Liga: Marco Bezzecchi hat beim Grand Prix der USA in Austin einmal mehr seine Ausnahmestellung unterstrichen. Der 27-jährige Italiener holte sich seinen fünften Sieg en suite – und schrieb ganz nebenbei Geschichte.

Mit nun 121 Führungsrunden in Folge stellte der Aprilia-Pilot eine neue Bestmarke auf und übertraf damit den bisherigen Rekord von Jorge Lorenzo (103 Runden, 2015). Ein Wert, der die derzeitige Dominanz des Italieners eindrucksvoll widerspiegelt.

Frühe Führung, keine Zweifel

Das Rennen auf dem Circuit of The Americas war praktisch früh entschieden. Bezzecchi übernahm unmittelbar nach dem Start – trotz einer brenzligen Situation in der Anfangsphase – die Führung und gab diese bis zur Zielflagge nicht mehr ab.

Bezzecchi mit der Brechstange zur Führung

Hinter ihm komplettierten Teamkollege Jorge Martín und KTM-Pilot Pedro Acosta das Podium. Während vorne kaum Spannung aufkam, bot das Feld dahinter zahlreiche Positionskämpfe.

Weniger Stürze, viel Rennaction

Nach einem sturzreichen Sprint am Samstag blieb es im Hauptrennen vergleichsweise ruhig. Lediglich Joan Mir kam in der sechsten Runde ohne Fremdeinwirkung zu Sturz. Für Ai Ogura, der bis dahin stark unterwegs war, endete das Rennen aufgrund eines technischen Defekts vorzeitig.

Bezzecchi hingegen ließ nichts anbrennen. Sein insgesamt neunter MotoGP-Sieg geriet zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

WM-Führung zurückerobert

Mit dem Erfolg in Texas übernimmt Bezzecchi auch wieder die Führung in der Gesamtwertung. Nach drei Rennwochenenden hält er bei 81 Punkten und liegt damit vier Zähler vor Martín, der am Samstag noch den Sprint für sich entschieden hatte.

Weltmeister Marc Márquez spielte im Kampf um die Spitzenplätze diesmal keine Rolle. Nach Rang 17 im Sprint belegte der Spanier im Rennen Platz fünf – auch bedingt durch eine Long-Lap-Penalty infolge eines Zwischenfalls am Vortag. Der erhoffte 100. Grand-Prix-Sieg bleibt damit vorerst aus.

(VOL.AT)

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