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Hohenemser Unternehmen aus der Baubranche ist insolvent

Ein Hohenemser Bauunternehmen ist insolvent. ©Canva (Symbolbild)

Über das Vermögen eines Hohenemser Unternehmens aus dem Bau- und Baunebengewerbe wurde ein Konkursverfahren eröffnet.

Das sind die bisherigen Details zum Insolvenzverfahren

Über das Vermögen der ART3 GmbH aus Hohenems wurde am Mittwoch am Landesgericht Feldkirch ein Konkursverfahren eröffnet. Das Unternehmen aus dem Bau- und Baunebengewerbe will den Betrieb vorerst fortführen. Rund 20 Gläubiger sind von der Insolvenz betroffen.

Forderungen von rund 618.600 Euro

Die ART3 GmbH mit Sitz in Hohenems ist im Bau- und Baunebengewerbe tätig. Das Unternehmen übernimmt unter anderem die Montage von Fenstern und Türen sowie damit verbundene Dienstleistungen. Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) am Mittwoch mitteilte, wurde über das Vermögen der Gesellschaft am Landesgericht Feldkirch ein Konkursverfahren eröffnet.

Nach den derzeit vorliegenden Unterlagen sind rund 20 Gläubiger betroffen. Die angemeldeten Verbindlichkeiten belaufen sich auf rund 618.600 Euro.

Ursachen werden noch geprüft

Warum das Unternehmen in die Insolvenz geraten ist, geht aus den bisher vorliegenden Unterlagen laut AKV nicht hervor. Die Hintergründe sollen im Zuge des Insolvenzverfahrens geprüft werden.

Den Verbindlichkeiten stehen unter anderem offene Kundenforderungen, Bankguthaben sowie bewegliche Vermögensgegenstände und Betriebsmittel gegenüber.

Fortführung des Unternehmens angestrebt

Die ART3 GmbH beabsichtigt, den Geschäftsbetrieb vorerst fortzuführen. Im Rahmen der Berichtstagsatzung wird geprüft, ob eine Fortführung wirtschaftlich sinnvoll ist und ob eine Sanierung des Unternehmens möglich erscheint.

Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Sureña Ettefagh bestellt. Gläubiger können ihre Forderungen bis 13. August 2026 anmelden. Die Prüfungstagsatzung findet am 27. August 2026 am Landesgericht Feldkirch statt.

(VOL.AT)

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