"Obwohl ich schon sechs Jahre im Haus bin, sind es doch viele neue Aufgaben, die nun auf mich zukommen. Aber diese Vielfältigkeit macht für mich den Job auch so attraktiv. Ich arbeite sehr gerne und ich arbeite sehr gerne in der Arbeiterkammer. Es ist ein tolles Haus mit einem Team aus Top-Experten."
AK als Unternehmen
Ihre Aufgabe sieht King einerseits in der Interessenspolitik. „Wir sind unabhängig, weil unsere Mittel rein von den Arbeitnehmern kommen. Das heißt, wir können initiativ sein und selbst tätig werden.“ Andererseits will sie die AK so führen wie ein Unternehmen. „Wir wollen der Nummer-Eins-Dienstleister für Arbeitnehmer sein.“ Und für diese will King nun eine große Serviceoffensive starten. Viele Beratungen und Leistungen werden digital. Das Portfolio von rund 100 Dienstleistungen soll noch passgenauer werden. „Wir wollen den Mitgliedern mehr zurückgeben, als sie einzahlen. Ein Return of Investment also“, so das Ziel der Direktorin.
Die Frage, was die AK für jeden Einzelnen tun könne, treibt sie um. Dabei ist auch ihr beruflicher Hintergrund von Vorteil. Sie arbeitete nach dem Studium der Volks- und Betriebswirtschaft unter anderem bei der Nationalbank, der EU-Kommission, im Management bei Western Union und als selbstständige Unternehmerin. „Durch meine berufliche Vergangenheit komme ich mit anderen Ansätzen. Mich fasziniert beispielsweise, was alles mit Technologie möglich ist. Ich hätte auch in der Privatwirtschaft bleiben können, aber ich denke, Politik braucht Innovation.“
Die ganze Sendung:
"Appelle an die Politik auszurichten, reicht nicht aus"
Sich selbst bezeichnet King als „extrem pragmatisch“. Ihr gehe es um die Sache, dabei sei es zweitrangig, mit welchem Bündnispartner man sich zusammentue. „Man muss selbst tätig werden. Appelle an die Politik auszurichten, reicht nicht aus.“
Die Sendung "Vorarlberg LIVE" ist eine Kooperation von VOL.AT, VN.at, Ländle TV und VOL.AT TV und wird von Montag bis Freitag, ab 17 Uhr, ausgestrahlt. Mehr dazu gibt's hier.
(VOL.AT)