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"Ich nehme ein paar": Neue Details zum Autounfall von Golfstar Woods

Tiger Woods äußerte sich nach seinem Autounfall in Florida gegenüber der Polizei zur Einnahme von Medikamenten.
Tiger Woods äußerte sich nach seinem Autounfall in Florida gegenüber der Polizei zur Einnahme von Medikamenten. ©APA/AFP
US-Golfstar Tiger Woods soll nach seinem Autounfall in Florida die Einnahme von Schmerzmitteln und die Benutzung eines Handys gegenüber der örtlichen Polizei angegeben haben.

Nach übereinstimmenden Medienberichten sagte der 50-jährige Woods bei der Vernehmung, dass er kurz auf sein Handy geschaut und den Radiosender in seinem Auto gewechselt habe, bevor er mit seinem Geländewagen den Anhänger eines anderen Fahrzeugs streifte und sich mit seinem Wagen überschlug.

"Ich nehme ein paar"

Zudem soll er auf die Frage der Beamten, ob er verschreibungspflichtige Medikamente einnimmt, geantwortet haben: "Ich nehme ein paar." Woods war am Freitag wenige Stunden nach seiner Festnahme wegen Drogenverdachts auf Kaution aus dem Gefängnis von Martin County freigelassen worden.

Mugshot von Tiger Woods nach Festnahme in Florida. ©Florida Department of Correction

Ein Atemalkoholtest habe zwar einen Wert von null angezeigt. Einen Urintest habe der 15-fache Major-Sieger aber nicht machen wollen. Er sei wegen Fahruntüchtigkeit am Steuer und Verweigerung eines Tests im Zusammenhang mit dem Unfall angeklagt worden.

Erste Gerichtsverhandlung am 23. April

Woods’ erste Gerichtsverhandlung soll für den 23. April angesetzt sein. Die Beamten beschrieben in ihrem Bericht Woods’ Zustand nach dem Unfall als "lethargisch". Er habe stark geschwitzt, als er auf dem Rücksitz eines Fahrzeugs mit kühler Klimaanlage befragt wurde. Die Beamten stellten im Gespräch mit Woods "mehrere Anzeichen von Beeinträchtigung" fest. "Woods bewegte sich träge und langsam", heißt es im Polizeibericht weiter. Auch von geröteten Augen und glasigem Blick beim Golfstar war die Rede.

Der Eingang zum Gefängnis in Martin County, in dem Tiger Woods nach seiner Festnahme infolge eines Autounfalls in Florida festgehalten wurde. ©AFP/GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Während der Untersuchungen zur Fahrtüchtigkeit habe Woods aufmerksam und kooperativ gewirkt, musste aber wiederholt an die Anweisungen erinnert werden. Nach Einschätzung der Beamten soll Woods nicht in der Lage gewesen sein, ein Kraftfahrzeug sicher zu führen, heißt es in der eidesstattlichen Erklärung. Bei der Durchsuchung des Golfstars wurden zwei weiße Tabletten in seiner Hosentasche gefunden und als Beweismittel sichergestellt. Dabei soll es sich um ein starkes Schmerzmittel gehandelt haben.

Bereits 2017 festgenommen

Der Vorfall erinnert an ein Ereignis aus dem Jahr 2017, als Woods ebenfalls in Florida wegen des Verdachts auf Drogenmissbrauch am Steuer festgenommen wurde. Das Polizeifoto des schwer gezeichneten Golfstars schockierte damals die Öffentlichkeit. Woods begab sich danach in stationäre Behandlung. Woods hatte zuletzt Gerüchte um ein Comeback bei dem ab dem 9. April stattfindenden Masters in Augusta befeuert. Mit Blick auf das Major hatte er zuletzt gesagt: "Ich möchte spielen, ich liebe das Turnier."

(APA/dpa)

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