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Innovationsbericht 2026: Vorarlberger Firmen setzen weiter auf Forschung

Trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage bleibt die Innovationsbereitschaft der Vorarlberger Unternehmen hoch. Das geht aus dem Innovationsbericht 2026 hervor, der in der Postgarage Dornbirn präsentiert wurde. Viele Betriebe investieren verstärkt in Forschung und Entwicklung und planen, zusätzliche Fachkräfte einzustellen. Hohe Investitionsbereitschaft trotz knapper Budgets Innovation bleibt für viele Unternehmen im Land ein entscheidender Erfolgsfaktor. Das wurde bei der Vorstellung des Innovationsberichts 2026 in der Dornbirner Postgarage deutlich. Die erhobenen Daten zeichnen ein positives Bild der Vorarlberger Wirtschaft: Trotz angespannter Rahmenbedingungen und knapper Budgets investieren zahlreiche Betriebe weiterhin gezielt in Forschung und Entwicklung. „Wir wissen aus dem Innovationsbericht 2026, dass die Bereitschaft der Vorarlberger Wirtschaft, in Innovation, Forschung und Entwicklung zu investieren, auch vor dem Hintergrund knapper Budgets sehr hoch ist“, so Landesrat Marco Tittler. Für viele Unternehmen sei dies der Schlüssel, um am Standort langfristig wettbewerbsfähig bleiben zu können. Fast jedes zweite Unternehmen erhöht F&E-Ausgaben Die Ergebnisse des Berichts unterstreichen diese Entwicklung. "40 Prozent der befragten Unternehmen planen zusätzliches F&E-Personal (Forschung & Entwicklung) einzustellen. Gleichzeitig haben 44 Prozent der Unternehmen im vergangenen Jahr mehr für Forschung und Entwicklung ausgegeben", so Jimmy Heinzl, WISTO Geschäftsführer. Diese Zahlen würden zeigen, wie wichtig Forschung und Entwicklung sind und dass Unternehmen nicht sparen. Informationsangebote sollen verbessert werden Der Bericht macht jedoch auch deutlich, dass weiterhin Herausforderungen bestehen. Marco Tittler sieht unter anderem beim Informationsangebot zu Dienstleistungen von Forschungseinrichtungen Verbesserungsbedarf. Durch Veranstaltungen wie die Präsentation des Innovationsberichts sollen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Förderstellen stärker vernetzt werden. Zudem sollen bestehende Angebote besser sichtbar gemacht werden. WISTO richtet Angebote an aktuellen Bedürfnissen aus Die Erkenntnisse aus dem Bericht fließen auch in die Arbeit der WISTO ein. Ziel ist es, die Unterstützungsangebote noch stärker an den Bedürfnissen der Unternehmen auszurichten. Das Angebot reicht von Förderberatungen bis hin zur Unterstützung bei Betriebsansiedlungen. Die regelmäßig erhobenen Daten bilden dabei eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung dieser Leistungen. Start-up Metriqa als Beispiel für Innovationskraft Wie erfolgreiche Innovationsförderung in der Praxis aussehen kann, zeigt das Vorarlberger Unternehmen Metriqa. Das Start-up hat eine Softwarelösung entwickelt, die Millionen von Datenpunkten aggregiert, strukturiert und visualisiert. Dadurch erhalten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Leistung international zu vergleichen. Die Entwicklung einer solchen Plattform sei mit einem hohen Personal- und Kostenaufwand verbunden. Durch die Unterstützung und Fördermöglichkeiten der WISTO konnten wichtige Forschungs- und Entwicklungsschritte umgesetzt und das Wachstum des Unternehmens vorangetrieben werden. Forschung als Grundlage für künftige Erfolgsgeschichten Der Innovationsbericht 2026 bestätigt somit die zentrale Bedeutung von Forschung, Entwicklung und gezielten Fördermaßnahmen für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Beispiele wie Metriqa verdeutlichen das Potenzial regionaler Ideen. (LÄNDLE TV)
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