Inoffizielle GTI-Treffen: Kärntner Polizei stockt Personal auf

Nachdem die Stadt Villach bereits am Montag bekanntgegeben hatte, Nachtfahrverbote für gewisse Straßen zu prüfen, gab am Dienstag auch die Polizei eine Vorschau auf die Maßnahmen.
Nachdem die Stadt Villach bereits am Montag bekanntgegeben hatte, Nachtfahrverbote für gewisse Straßen zu prüfen, gab am Dienstag auch die Polizei eine Vorschau auf die Maßnahmen. ©Symbolfoto: APA; VOL.AT
Auch ohne offizielles GTI-Treffen wird der Kärntner Zentralraum jeden Frühsommer zum Treffpunkt der Tuning-Szene.
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Heuer wird das wohl nicht anders sein - aus diesem Grund rüstet sich bereits die Kärntner Polizei für Einsätze und Kontrollen in der Kärntner Seenregion. Dabei kommen heuer 51 Polizeibeamte aus anderen Bundesländern zum Einsatz, schon an diesem Wochenende beginnt die Videoüberwachung besonders beliebter Auto-Treffpunkte.

Das Dilemma ist altbekannt: Zwar füllen Fans von GTI und Co. an Wörthersee, Keutschacher See und Faaker See die Betten in der Vorsaison - so mancher kann sich aber nicht benehmen und raubt Anrainern mit "Gummi-Gummi", lauten Motorengeräuschen oder absichtlich verursachten Fehlzündungen den Schlaf. Speziell an den Wochenenden herrscht bis spät in die Nacht Hochbetrieb auf und neben der Straße.

Nachtfahrverbote und Polizeiaufgebot

Nachdem die Stadt Villach bereits am Montag bekanntgegeben hatte, Nachtfahrverbote für gewisse Straßen zu prüfen, gab am Dienstag auch die Polizei eine Vorschau auf die Maßnahmen, die bereits ab dem kommenden Wochenende gelten sollen. Vor allem weil die Corona-Beschränkungen großteils gefallen sind, seien Besucherzahlen ähnlich dem Niveau vor Pandemiezeiten zu erwarten, hieß es.

Überwachung von einschlägig bekannten Straßenabschnitten

Ab Ende April werden vor und an den Wochenenden Zusatzstreifen aus den verschiedenen Bezirken Kärntens aktiviert, sie sollen Verkehrsgeschehen überwachen und Streifen- und Standkontrollen durchführen. Ab Mitte Mai werden die örtlichen Polizeiinspektionen mit Beamtinnen und Beamten aus der Landespolizeidirektion Kärnten, sowie mit Kräften aus dem Burgenland, Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark und Tirol verstärkt. Weiters mit dabei sind die Einsatzeinheit Kärnten, sowie die Bereitschaftseinheit Kärnten und Steiermark. Ebenfalls ab Mitte Mai werden bis zu 15 Spezialisten der Landesverkehrsabteilungen Wien und Salzburg der Kärntner Landesverkehrsabteilung zugeteilt, die sich den technischen Kontrollen der getunten Fahrzeuge widmen.

Neuralgische Punkte, also Parkplätze und einschlägig bekannte Straßenabschnitte in den Bezirken Klagenfurt-Land und Villach-Land werden auch heuer wieder videoüberwacht. Diese Überwachung wird ab Freitag, dem 29. April, aktiviert. Bei Bedarf kommt auch eine mobile Videoüberwachung mit Bus, Hubschrauber oder Drohne zum Einsatz.

(APA)

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