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Jung und alt berichten von spürbaren Veränderungen – was kann das neue Konzept in Hard wirklich?

Individuell statt Standardplan: Was hinter diesem Training steckt.
Individuell statt Standardplan: Was hinter diesem Training steckt. ©VOL.AT/Emilia Waanders
Emilia Waanders (VOL.AT) emilia.waanders@russmedia.com
Wir leben länger – aber oft nicht gesünder. Ein neues Zentrum in Hard will genau das ändern.

Im Mai eröffnet in Hard ein das erste Longevity Personal Center in Vorarlberg. Geschäftsführerin Nina Keck setzt auf einen ganzheitlichen Ansatz aus Diagnostik, Training und Regeneration – mit dem Ziel, Menschen länger gesund zu halten.

Video: Kunden über ihre Verbesserungen im Alltag + Trainingsbegleitung

Fokus auf "Healthspan" statt "Lifespan"

"Die Menschen werden immer älter und leben laut Statistik die letzten 10 bis 15 Jahre in Krankheit. Und das wollen wir verhindern", sagt Nina Keck im Gespräch mit VOL.AT. Im Mittelpunkt stehe daher nicht nur die Lebensdauer, sondern vor allem die sogenannten gesunden Lebensjahre – die "Healthspan".

Das Ziel: weniger Krankheit, mehr Leistungsfähigkeit im Alltag und Beruf sowie ein möglichst selbstständiges Leben bis ins hohe Alter.

Video: Warum Nina Keck ein Longevity Personal Center in Hard eröffnet

Individuelle Diagnostik als Grundlage

Im Unterschied zu klassischen Fitnessstudios setzt das Center auf eine umfassende Analyse in enger Zusammenarbeit mit Ärzten. Dazu zählen unter anderem:

  • Blutanalysen
  • Stuhl- und Speichelproben
  • weitere Untersuchungen je nach Ziel oder Beschwerden

"Unsere Ausgangslage ist immer eine Diagnostik", erklärt Keck. Auf dieser Basis werde ein individueller Plan erstellt, der Ernährung, Training, Schlaf, Stressmanagement und gegebenenfalls Nahrungsergänzung umfasst.

Individuelle Trainings- und Gesundheitsprogramme stehen im Mittelpunkt des Angebots. ©VOL.AT/Emilia Waanders

Warum Bewegung zentral ist

Ein Schwerpunkt liegt auf gezieltem Training. Denn: "Ab 30 Jahren nehmen wir bereits Muskelmasse ab", so Keck. Das habe direkte Auswirkungen auf den Stoffwechsel und erhöhe unter anderem das Risiko für Diabetes, Osteoporose sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Regelmäßige Bewegung könne hier gegensteuern. Besonders wichtig:

  • Krafttraining zur Stabilisierung von Muskulatur und Knochen
  • Ausdauersport zur Verbesserung der Herzgesundheit
  • Training mindestens zwei- bis dreimal pro Woche

"Mit Krafttraining können wir das zum gewissen Teil gut kompensieren", betont sie.

Jürgen (62) aus Dornbirn hat seit dem effektiven Training keine Schmerzen mehr beim Autofahren. ©VOL.AT/Emilia Waanders

Messbare Effekte auf Herz und Regeneration

Auch sogenannte Gesundheitsmarker spielen eine Rolle. Dazu zählen etwa:

  • VO2 Max (Maß für die maximale Sauerstoffaufnahme)
  • HRV (Herzratenvariabilität, wichtig für Regeneration und Stresslevel)

"Die HRV zeigt uns, wie gut wir abschalten können – auch in der Nacht", erklärt Keck. Eine Verbesserung dieser Werte sei ein wichtiger Faktor für langfristige Gesundheit.

Regeneration als dritter Baustein

Die Rotlicht- und Infrarottherapie dient der Regeneration. ©VOL.AT/Emilia Waanders

Neben Training und Ernährung setzt das Center auch auf Regeneration. Angeboten wird unter anderem eine Kombination aus Rotlicht- und Infrarottherapie. "Das Gewebe wird besser durchblutet und die Erholung beschleunigt", so Keck. Auch Entzündungsprozesse könnten reduziert und Schmerzen gelindert werden.

Häufige Fehler: "Zu viel auf einmal"

Ein zentrales Problem sieht Keck im Umgang vieler Menschen mit ihrer Gesundheit: "Man will oft zu viel, zu schnell." Stattdessen brauche es Struktur und einen klaren, individuellen Plan.

"Man muss nicht alles machen, aber die richtigen Entscheidungen treffen."

Marie-Christine (29) hat durch konsequentes Training klare Vorteile im Mama-Alltag. ©VOL.AT/Emilia Waanders

Erste Effekte oft schnell spürbar

Wie schnell sich Veränderungen zeigen, sei individuell. "Wir haben Klienten, die merken bereits nach zwei Wochen eine Veränderung, manche sogar nach einer Woche", berichtet die Geschäftsführerin.

Gabi (58) sagt, dass Nina Kecks Konzept die beste Entscheidung ihres Lebens war. ©VOL.AT/Emilia Waanders

Erstes Center dieser Art in Vorarlberg

Das Longevity Personal Center in Hard versteht sich als neues Angebot in der Region. "Uns findet man aktuell nirgendwo anders in Vorarlberg", sagt Keck.

Zum Konzept gehören:

  • 1:1 Personal Training
  • individuelles Health Coaching
  • wissenschaftlich basierte Analysen
  • Regenerationstools

Interessierte starten mit einem Erstgespräch, in dem Ziele und mögliche Maßnahmen definiert werden.

Das Team: Nina Keck, Carlos Berlinger und Christina Breuer. ©VOL.AT/Emilia Waanders

Das kostet das Longevity-Programm

Die Kosten für das Performance- und Präventionsprogramm beginnen bei rund 1.500 Euro und können je nach Umfang weiter ansteigen. Das Angebot setzt auf eine umfassende, individuell abgestimmte Betreuung und liegt damit im gehobenen Preissegment.

Persönlicher Zugang: "Achtsamkeit ist der Schlüssel"

Auf die Frage nach dem wichtigsten Tipp für ein gesünderes Leben antwortet Keck klar: "Achtsamkeit." Viele Menschen wüssten bereits, was ihnen nicht guttut – entscheidend sei, darauf zu hören und Veränderungen umzusetzen.

"Wenn man der Wahrheit ins Auge blickt und aus der Komfortzone rausgeht, kann sich schon vieles zum Positiven verändern."

Das neue Longevity Personal Center in Hard setzt auf einen ganzheitlichen Ansatz für ein längeres, gesundes Leben. ©VOL.AT/Emilia Waanders

Eröffnung im Mai

Die offizielle Eröffnung findet am 5. Mai in der Poststraße 3 in Hard ab 17 Uhr statt. Besucher können das Angebot mit Voranmeldung vor Ort kennenlernen und einzelne Anwendungen testen.

(VOL.AT)

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