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Kane nach bitterem WM-Aus: "Es gibt nicht viel zu sagen"

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Harry Kane äußerte sich nach dem bitteren WM-Aus gegen Argentinien zu seiner Zukunft in der englischen Nationalmannschaft. ©APA/AFP

Nach dem bitteren WM-Aus gegen Argentinien blickte Harry Kane auf das Halbfinale zurück und beantwortete auch die Frage nach seiner Zukunft in der englischen Nationalmannschaft.

England verpasste bei der WM 2026 nach einer 1:2-Niederlage gegen Argentinien den Einzug ins Finale. Im Anschluss wurde Harry Kane auf seine Zukunft in der Nationalmannschaft angesprochen.

"Es ist noch zu früh, darüber zu sprechen. Für mich geht es darum, von Jahr zu Jahr zu schauen und darauf zu achten, wie ich mich fühle", sagte der 32-Jährige. Gleichzeitig stellte er klar: "Die Nationalmannschaft ist mein ganzer Stolz, sie ist das, was ich am liebsten tue."

Blick auf die WM 2030

Kane absolvierte im März 2015 sein Debüt für England und erzielte beim 4:0-Erfolg gegen Litauen sofort sein erstes Länderspieltor. Seitdem kamen 120 weitere Einsätze und insgesamt 84 weitere Treffer hinzu.

Harry Kane und Lionel Messi nach dem bitteren Aus für England. ©APA/AFP

Ob er auch bei der WM 2030 noch für England auflaufen wird, ließ der Angreifer offen. "Vier Jahre sind noch eine lange Zeit, und ich werde im Sommer 33, aber wie man an Leo sieht, spielt er immer noch auf höchstem Niveau", sagte Kane mit Blick auf Lionel Messi.

Enttäuschung nach spätem WM-Aus

Mit England wartet Kane weiterhin auf seinen ersten großen Titel. Nach der Finalniederlage bei der EM 2021 platzte nun auch bei der WM 2026 der Traum vom Triumph. "Ich möchte diesen Dingen niemals Grenzen setzen. Im Moment geht es darum, einen weiteren schweren Verlust zu verarbeiten", erklärte der Stürmer des FC Bayern.

Harry Kane und Jude Bellingham mussten nach der 1:2-Niederlage gegen Argentinien den Traum vom WM-Titel begraben. ©APA/AFP

Die Enttäuschung über das Halbfinal-Aus war entsprechend groß. "Es gibt nicht viel zu sagen – alle sind am Boden zerstört. Wenn man so kurz davor ist, nur noch zehn Minuten entfernt, und es einem dann so durch die Finger gleitet, sind die Jungs natürlich am Boden zerstört."

Harry Kane und Anthony Gordon zeigen sich nach Niederlage gegen Argentinien sichtlich enttäuscht. ©APA/AFP

England war durch Anthony Gordon in der 55. Minute in Führung gegangen. Enzo Fernández glich in der 85. Minute aus, ehe Lautaro Martínez Argentinien in der Nachspielzeit (90.+2) den Sieg bescherte.

Kane sieht Verbesserungsbedarf

Kane zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft über weite Strecken zufrieden, sah aber auch die Gründe für das Ausscheiden.

"Wir haben 60 Minuten lang sehr gut gespielt. Wir haben ein Tor erzielt und die Führung verdient gehabt, dann hatten wir Schwierigkeiten, den Ball zu halten, hatten Schwierigkeiten, Druck auf den Ball auszuüben, und das erlaubte ihnen, mehr Schwung und Chancen im letzten Drittel zu entwickeln", sagte er.

Sein Fazit: "Wir müssen herausfinden, wie wir uns in solchen Situationen verbessern können. Das war wohl das fehlende Puzzleteil in den letzten vier oder fünf Turnieren."

(VOL.AT)

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