Katze aus Flammen gerettet: Dachstuhlbrand in Herisau richtet 100.000 Franken Schaden an
Feuer im Dachstock
Kurz nach 22.20 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass bei einem Mehrfamilienhaus Rauch und Feuer aus dem Dachstock sichtbar seien. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich die drei Bewohner bereits selbstständig ins Freie begeben.
Die Feuerwehr Herisau bekämpfte den Brand umgehend und konnte ihn rasch unter Kontrolle bringen. Dadurch wurde auch ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Wohnhäuser verhindert.
Wohnungen derzeit unbewohnbar
Der entstandene Sachschaden wird auf über 100.000 Franken geschätzt. Die betroffenen Wohnungen sind aktuell nicht bewohnbar. Für die Bewohner organisierte die Gemeinde Herisau eine vorübergehende Unterkunft.
Während der Löscharbeiten konnte zudem eine Katze unverletzt aus dem Gebäude gerettet werden.
Bahnstrecke gesperrt
Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat gemeinsam mit der Regionalpolizei entsprechende Abklärungen aufgenommen.
Da sich das Gebäude direkt an den Gleisen der Appenzeller Bahnen befindet, musste die Strecke zwischen Herisau und Waldstatt für rund drei Stunden gesperrt werden.
Neben der Feuerwehr standen auch die Kantonspolizei, die Assekuranz, Mitarbeitende der Appenzeller Bahnen sowie der Gemeindeführungsstab im Einsatz. Vorsorglich waren zudem der Rettungsdienst und ein Notarzt vor Ort.
(VOL.AT)