Weiße Weihnachten: Wo es an Heiligabend schneien könnte
Das Wetter zeigt sich damit eher von seiner trüben Seite – zumindest in den Tallagen.
Dienstag, 23. Dezember: Trügerisch freundlich – Nebel hält sich zäh
Bereits am Dienstag bleibt das Wetter weitgehend beständig. Vom Vorderwald über das Rheintal bis ins Walgau hält sich zäher Nebel, der sich nur stellenweise lichtet. Wer höher wohnt oder dem Nebel entkommt, darf sich auf freundliche Phasen mit etwas Sonne freuen – trotz dünner Schleierwolken. Am Abend zieht es dann von Bayern her wieder zu. Die Temperaturen schwanken stark: je nach Nebel und Sonne zwischen -1 und +7 Grad.
Mittwoch, 24. Dezember: Heiligabend unter grauem Himmel
Am Heiligabend übernimmt eine hochnebelartige Wolkendecke das Kommando – begleitet von kaltem Ost- bis Nordostwind. Die letzten Sonnenfenster im Montafon schließen sich voraussichtlich am Vormittag. Die Bewölkung steigt bis ins Hochgebirge an. Später könnten einzelne Schneeflocken fallen, die meisten Regionen bleiben aber trocken. Die Temperaturen bleiben winterlich: Frühwerte bei -5 bis -1 Grad, Tageshöchstwerte bei -2 bis +2 Grad.
Donnerstag, 25. Dezember: Christtag mit Lichtblicken
Am Christtag zeigt sich das Wetter etwas versöhnlicher. Immerhin: Die Sonne hat Chancen – zumindest zeitweise. In den Bergen wird es föhnig, während in den Niederungen, insbesondere rund um den Bodensee und das Rheintal, erneut hartnäckiger Nebel droht. Es bleibt kühl, aber nicht eisig: Die Höchstwerte erreichen -1 bis +3 Grad.
Freitag, 26. Dezember: Hochnebel zu Stefani
Auch am Stephanitag setzt sich das Muster fort: In den tiefen Lagen bestimmt Hochnebel das Bild, während es in den Bergen unter leichtem Föhneinfluss sonniger wird. Die Temperaturen bewegen sich im gewohnten Bereich – zwischen -6 und +4 Grad.
Ausblick bis Sonntag: Viel Sonne im Gebirge, Nebelsuppe im Tal
Am Wochenende bleibt das Wetter weitgehend unverändert. Am Samstag sorgt schwacher Hochdruckeinfluss für freundliche Bedingungen in den Bergen, während sich im Rheintal und am Bodensee wohl wieder der Nebel breitmacht. Auch am Sonntag bleibt es dabei: Oben Sonne, unten trüb.
Fazit: Weihnachten ohne Schnee, aber mit klassischem Wintergrau
Weiße Weihnachten gehören in diesem Jahr – zumindest in den meisten Regionen Vorarlbergs – ins Reich der romantischen Erinnerung. Zwar bleibt es winterlich kühl, doch die Schneefallgrenze liegt zu hoch und die Luft zu trocken für nennenswerte Niederschläge. Stattdessen erwartet uns ein Fest mit viel Grau, etwas Sonne und dem typischen Winternebel.
(VOL.AT)