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Keine Corona-Streitigkeiten zu Weihnachten: Das sind die Tipps der ifs-Expertin

©Symbolbild: APA/dpa, VOL.AT/Mayer
Im Weihnachtsstress können schnell Konflikte entstehen. Heuer kommt auch das Streitthema Corona dazu. Alexandra Ghetta von der ifs Beratungsstelle Bregenz im Talk.
Talk in der ifs Beratungsstelle
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Das gilt zu Weihnachten und Silvester

Weihnachten ist das Fest der Familie. Trotzdem kann es zwischen Familienmitglieder und Freunden zu Streitigkeiten kommen. "Auch ohne Corona ist es für viele Familien eine belastende Zeit", erklärt Alexandra Ghetta von der ifs Beratungsstelle in Bregenz. "Man versucht einfach ein schönes Fest zu machen." Es sei eine schöne, aber auch organisatorisch schwierige Zeit, meint die Expertin im VOL.AT-Talk. "Alles, was normalerweise nicht besprochen wird, weil es im Alltag untergeht, das poppt an Weihnachten auf", verdeutlicht sie. Corona könne das noch zusätzlich erschweren.

Redaktionstrainee Sandra Kielwein und Alexandra Ghetta von der ifs Beratungsstelle in Bregenz. Bild: VOL.AT/Mayer

Regeln im Vorfeld bestimmen

"Kinder sind ja die schwächsten Mitglieder der Familie", meint Ghetta. Kinder und Jugendliche seien auch in der Pandemie besonders belastet. Erwachsene seien daher zu Weihnachten gefordert, für Kinder gute Rahmenbedingungen zu schaffen. Ghetta gibt hier die Empfehlung, im Vorfeld zu besprechen, wie die Coronaregeln für das gemeinsame Fest aussehen. "Der Gastgeber bestimmt die Regeln", erklärt sie. "Wichtig ist, dass sich alle wohlfühlen." Wenn es jemanden gebe, der damit nicht einverstanden sei, solle man versuchen, eine Alternativlösung zu finden. Das könne auch bedeuten, dass man die ungeimpfte Person - etwa Oma, Tante oder Onkel - einzeln und mit Vorsicht besuche.

Gemeinsame Rituale einhalten

Falls es zu Streitigkeiten kommen sollte, hat sie Tipps: "Ruhig bleiben, deeskalieren, vielleicht einmal aus dem Raum gehen und kurz durchatmen", erklärt sie. Man könne auch im Vorfeld vereinbaren, das Thema Corona und Impfung an den Feiertagen ganz zur Seite zu legen und nicht darüber zu sprechen. Wichtig sei, Konflikte nicht vor Kindern und Jugendlichen auszutragen. "Kinder brauchen Stabilität, Kinder brauchen Rituale", gibt Ghetta gegenüber VOL.AT zu verstehen. "Auch wenn es nicht perfekt ist, wir machen uns gemeinsam eine schöne Zeit" - das sei die Devise zu Weihnachten. Es gehe darum, Dinge gemeinsam zu tun, die allen Spaß machen und Rituale einzuhalten, die das Fest für die Familie ausmachen.

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(VOL.AT)

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