"Kitchen Impossible" macht Halt in Lech – mit nackten Tatsachen im Schnee
TV-Format bringt Promiköche ins winterliche Vorarlberg
Die aktuelle Spezialausgabe von "Kitchen Impossible" bringt vier prominente Köche nach Österreich und Südtirol. Tim Mälzer und Roland Trettl müssen sich in Lech am Arlberg beweisen, während Tim Raue und Sepp Schellhorn zuvor in Schlanders ein Weihnachtsgericht nachkochen.
In Lech beginnt der Tag mit einer frostigen Mutprobe: Schneemobilfahrt, Eisbaden und ein eiskalter Bach. Mälzer wirft sich in den Schnee und klagt über gefrorene Körperteile, Trettl zeigt sich zunehmend genervt vom Verhalten seines Teamkollegen. "Du bist als Partner schlimmer als meine Gegner", so sein Fazit.
Kochen in der "Roten Wand" unter winterlichen Bedingungen
Im traditionsreichen Gasthof "Rote Wand" wird es schließlich ernst. Das zugeloste Menü, unter anderem mit Wachtelballotine, Steckrübe und Topinambur-Eis, stammt vom Zwei-Sterne-Koch Julian Stieger. Während Trettl konzentriert arbeitet, wendet Mälzer einen psychologischen Trick an: Er entsorgt heimlich eine Zutat, lobt aber Trettls Idee, um ihm ein gutes Gefühl zu geben. "Das ist konstruktive Pädagogik", kommentiert er grinsend.
Trotz Spannungen gelingt dem Duo ein starkes Ergebnis: Die Jury vergibt 7,4 Punkte – der Sieg über Raue und Schellhorn, die in Südtirol 7,0 Punkte erreichten.
Freundschaft übersteht das Gefecht
Raue und Schellhorn hatten in Schlanders ein Menü aus Hirschleberterrine, Hirschbäckchen und Riebel mit Marillenmarmelade zubereitet. Trotz technischer Pannen und spitzer Kommentare – Raue nannte Mälzer ein "Stück Scheiße auf zwei Füßen" – blieb ihr Team harmonisch. "So wünscht man sich Weihnachten", sagte Schellhorn nach der Bewertung.
Finale mit Humor und Versöhnung
Am Ende steht der Teamgeist im Mittelpunkt. Trotz Frotzeleien, Eismomenten und Lügen in der Küche: Die Köche feiern ihr gemeinsames Weihnachts-Special mit einem Lächeln.
(VOL.AT)