Bei der Generalversammlung des ASVÖ Vorarlberg in Feldkirch wurde Präsident Josef „Joe“ Lampert für weitere vier Jahre bestätigt. Rund 90 Gäste aus Sport, Politik und Verbänden diskutierten über die Herausforderungen im Breitensport, die Förderung des Nachwuchses und die Zukunft der Vereine.
Breitensport als starke Säule im Land
Im Pförtnerhaus in Feldkirch versammelten sich Funktionäre, Vereinsvertreter und Ehrengäste aus Vorarlberg und Wien zur Generalversammlung des ASVÖ Vorarlberg. Neben den offiziellen Tagesordnungspunkten sorgten sportliche Darbietungen für einen festlichen Rahmen. Die Bedeutung des Dachverbandes für den Sport im Land wurde dabei mehrfach hervorgehoben. Sportlandesrätin Martina Rüscher betonte die enge Zusammenarbeit mit dem ASVÖ: „Mit dem ASVÖ haben wir wirklich einen sehr, sehr starken Partner. Er ist das Dach für viele sehr aktive Sportvereine und für uns ein wichtiger Partner bei der Umsetzung der täglichen Bewegungseinheit für alle Kinder und Jugendlichen.“
Auch die Organisationsstruktur für Vereinsfunktionäre und -funktionärinnen wurde als unverzichtbar bezeichnet. Die Dachverbände würden Rat und Tat für alle möglichen Themen liefern: "vom Kinderschutzkonzept bis zur rechtlichen Absicherung, die finanzielle Unterstützung ..., aber auch das organisatorische und sportliche Know-how", so Rüscher.
Wirtschaftliche Herausforderungen bleiben
Der wiedergewählte Präsident Josef „Joe“ Lampert blickte auf eine schwierige Funktionsperiode zurück. Vor allem die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten die Arbeit vieler Vereine erschwert. „Die letzte Periode war geprägt von den ganzen Problemen, die man wirtschaftlich hat. Das trifft natürlich auch den Sport hart“, so Lampert. Gleichzeitig hob er den Zusammenhalt innerhalb der Sportgemeinschaft hervor: „Der Sport hat einen brutalen Zusammenhalt. Man beißt sich durch, wie es sich gehört.“
Für die kommenden Jahre sieht er weiterhin großen Handlungsbedarf. „Ohne wirtschaftliche Möglichkeiten kannst du im Breitensport nicht so viel machen“, erklärt Lampert. Dennoch wolle man weiterhin Vollgas geben und die Vereine bestmöglich unterstützen.
Unterstützung für Vereine und Nachwuchs
Ein Schwerpunkt des Verbandes bleibt die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Der ASVÖ verstehe sich bewusst als Dachverband für den Breitensport und wolle insbesondere kleinere Vereine und Randsportarten stärken. „Unser Hauptzweck ist die Kinderförderung“.
Auch aus den Reihen der Vereine wurde die Unterstützung des ASVÖ gelobt. Mehrfach wurde auf die Bedeutung von Förderungen, Beratung und organisatorischer Hilfe hingewiesen, insbesondere für Sportarten, die nicht im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen.
Ehrungen für langjähriges Engagement
Im Rahmen der Generalversammlung wurden außerdem zahlreiche Funktionäre für ihr langjähriges Engagement ausgezeichnet. Für viele der Geehrten war die Ehrung eine besondere Anerkennung ihres ehrenamtlichen Einsatzes. „Es freut mich sehr, weil es sind viele Stunden die man investiert", so Sandra Fritsch vom RC Röthis. „Ohne die Dachverbände könnten wir gar nicht arbeiten".
Glückwünsche für die neue Periode
Auch die Ehrengäste richteten ihre Wünsche an das neu gewählte Präsidium. Dabei standen vor allem Durchhaltevermögen und Einsatz für die Vereine im Mittelpunkt. „Ich wünsche ihm weiterhin so viel Durchhaltevermögen und so viel Durchsetzungskraft“, so Sportlandesrätin Rüscher mit Blick auf Präsident Lampert. Die Vorarlberger Sportfamilie könne stolz auf ihre Erfolge sein – „von der Breite bis hinauf zum Spitzensport“.
Mit dem neu gewählten Präsidium startet der ASVÖ Vorarlberg nun in die nächste vierjährige Funktionsperiode. Die Botschaft zum Abschluss war eindeutig: Der organisierte Sport im Land soll auch künftig möglichst viele Menschen in Bewegung bringen – ganz nach dem Motto des Verbandes: „Bleibt in Bewegung.“ (LÄNDLE TV)