Über das Vermögen der Pizzeria Ristorante in Hohenems wurde ein Konkursverfahren eröffnet. Vom Insolvenzverfahren sind laut AKV derzeit zehn Gläubiger und zwölf Mitarbeiter betroffen.
Konkurs am Landesgericht Feldkirch eröffnet
Über das Vermögen der Pizzeria Ristorante SERENATA Gaststättenbetriebs GmbH mit Sitz in Hohenems ist am 30. Juni 2026 ein Konkursverfahren am Landesgericht Feldkirch eröffnet worden. Das geht aus einer Mitteilung des Alpenländischen Kreditorenverbands (AKV) hervor.
Die Gesellschaft wurde im Jahr 2001 gegründet und betreibt am Standort Hohenems eine Pizzeria beziehungsweise einen Restaurantbetrieb.
Insolvenzursachen werden erst geprüft
Nach Angaben des AKV stehen die genauen Ursachen der Insolvenz derzeit noch nicht fest. Auch die aktuellen Vermögensverhältnisse müssen im Zuge des Konkursverfahrens erst überprüft werden.
Zehn Gläubiger und zwölf Beschäftigte betroffen
Demnach sind Vermögenswerte in Form von Anlage- und Umlaufvermögen vorhanden. Laut den vorliegenden Unterlagen sind derzeit zehn Gläubiger mit Gesamtforderungen von rund 150.000 Euro vom Insolvenzverfahren betroffen.
Zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung sind zwölf Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.
Ein Antrag auf Sanierung wurde bislang nicht eingebracht. Ob ein solcher noch folgen wird, sei derzeit offen und werde im weiteren Verlauf des Verfahrens geklärt.
Forderungen können angemeldet werden
Gläubiger können ihre Forderungen ab sofort über den Alpenländischen Kreditorenverband anmelden. Die Anmeldefrist endet am 13. August 2026. Zur Masseverwalterin wurde Dr. Eva Maria Müller, Rechtsanwältin, bestellt.
Fakten zum Verfahren
- Unternehmen: Pizzeria Ristorante SERENATA Gaststättenbetriebs GmbH
- Sitz: Hohenems
- Gründung: 2001
- Beschäftigte: 12
- Betroffene Gläubiger: 10
- Forderungen: rund 150.000 Euro
- Gericht: Landesgericht Feldkirch
- Eröffnung: 30. Juni 2026
- Anmeldefrist: 13. August 2026
- Prüfungstagsatzung: 27. August 2026, 9.00 Uhr
- Masseverwalterin: Dr. Eva Maria Müller, Rechtsanwältin
(VOL.AT)