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Kreativprogramm "we:transform" startet erstmals in Vorarlberg

Erstmals im Westen: Co-Creation-Programm we:transform stärkt Kreativwirtschaft in Vorarlberg und Tirol.
Erstmals im Westen: Co-Creation-Programm we:transform stärkt Kreativwirtschaft in Vorarlberg und Tirol. ©Andrea Fritz-Pingerra
Ein neues Co-Creation-Programm für die Kreativwirtschaft ist in Vorarlberg und Tirol angelaufen. 15 Teilnehmende – darunter sechs aus dem Ländle – arbeiten seit Ende März gemeinsam an zukunftsfähigen Geschäftsmodellen.

Impulse für eine Branche im Wandel

Die Kreativwirtschaft steht unter Druck. Künstliche Intelligenz, digitale Umbrüche sowie ökologische und gesellschaftliche Veränderungen verlangen nach neuen Ideen – und nach tragfähigen Geschäftsmodellen. Genau hier setzt das Programm "we:transform" an, das nun erstmals auch im Westen Österreichs umgesetzt wird.

Initiiert wurde das österreichweite Co-Creation-Programm von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). In Vorarlberg wird es von der CampusVäre – Creative Institute Vorarlberg in Kooperation mit kreativland.tirol begleitet.

Auftakt in Innsbruck

Der Startschuss für die neunmonatige Entwicklungsphase fiel Ende März in Innsbruck. Insgesamt 15 Kreativschaffende aus unterschiedlichen Bereichen – von Innenarchitektur über Content Creation bis hin zu UX-Design – nehmen teil. Sechs davon kommen aus Vorarlberg.

Für die CampusVäre ist das Programm ein wichtiges Signal. ©Andrea Fritz-Pingerra

Der Auftakt stand unter dem Titel "Transformations-Kompass & Community" und markierte den Beginn der gemeinsamen Arbeit im Netzwerk.

Fokus auf Zukunftsthemen

Im Zentrum des Programms stehen zentrale Fragen der Gegenwart: Wie verändert Künstliche Intelligenz kreative Prozesse? Welche Kompetenzen werden künftig gefragt sein? Und wie können Unternehmen auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Dynamiken reagieren?

Das Programm kombiniert Workshops, Online-Impulse und ein Co-Creation-Camp mit individueller Projektarbeit. Ziel ist es, konkrete Projekte zu entwickeln und neue Geschäftsmodelle zu erarbeiten, die sowohl digitale als auch ökologische und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigen.

Die CampusVäre ist eine "Werkstatt zur Entwicklung der Zukunft" für Kreative, Innovative und
Künstler:innen.
©VOL-live/Mirjam Mayer

Projektmanagerin Theresa Bubik betont die Dynamik zum Auftakt: "Der Start von we:transform im Westen zeigt, wie viel Energie und Gestaltungswillen in der regionalen Kreativszene stecken. Wir werden diese Impulse auch in den kommenden Jahren weiterführen und gemeinsam ausbauen."

Zusammenarbeit als Schlüssel

Auch für die CampusVäre ist das Programm ein wichtiges Signal. Geschäftsführerin Bettina Steindl sieht darin mehr als nur ein Weiterbildungsangebot: "Mit dem Start im Westen setzt we:transform ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Kreativwirtschaft als Impulsgeberin für Innovation und gesellschaftlichen Wandel – und zeigt, wie wichtig Orte und Formate sind, die Austausch, Zusammenarbeit und Weiterentwicklung ermöglichen."

Unterstützung kommt auch aus der Praxis: "we:transform ist ein Schlüssel zur Zukunft: Das Programm hilft, Angebote gezielt auf die großen Transformationen unserer Wirtschaft und Gesellschaft auszurichten", erklärt Gabriele Adelsberger, Expertin bei C hoch 3 Kreativwirtschaftscoaching. "Damit sichern sich die Teilnehmenden nicht nur einen Vorsprung gegenüber traditionellen Geschäftsmodellen, sondern legen auch den Grundstein für nachhaltiges Wachstum und ein starkes Netzwerk."

Kreativstandort Dornbirn wächst weiter

Die CampusVäre in Dornbirn versteht sich als "Werkstatt zur Entwicklung der Zukunft". Auf rund 12.000 Quadratmetern ehemaliger Industriehallen sind bereits heute Arbeitsräume für Kreative, Ausstellungsflächen sowie das designforum Vorarlberg untergebracht.

Mit dem geplanten Ausbau – unter anderem durch neue Büroflächen für rund 150 Menschen – soll der Standort bis Mitte 2026 weiter wachsen. Stadt Dornbirn und Land Vorarlberg unterstützen diese Entwicklung.

(VOL.AT)

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