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Kreisübung in Lauterach: 130 Feuerwehrleute proben den Ernstfall

In Lauterach haben rund 130 Feuerwehrleute bei einer Kreisübung den Ernstfall geprobt.
In Lauterach haben rund 130 Feuerwehrleute bei einer Kreisübung den Ernstfall geprobt. ©VOL.AT/Vlach
Ein Vollbrand in einer Lagerhalle, zahlreiche verletzte Personen und ein weitläufiges Betriebsgelände als besondere Herausforderung: Bei einer groß angelegten Kreisübung bei Gebrüder Weiss in Lauterach haben am Montagabend rund 130 Einsatzkräfte den Ernstfall geprobt.

Vollbrand in großer Halle als Übungsszenario

Die Übungsannahme sah einen Vollbrand in einer Halle auf einem weitläufigen Betriebsareal vor. Laut Einsatzleiter Christian Rummer stellte vor allem die Größe des betroffenen Brandabschnitts die Einsatzkräfte vor Herausforderungen.

"Wir haben eine Alarmierung gehabt zu einem Vollbrand von einer Halle", erklärte Rummer. "Die Besonderheiten waren, dass der Brandabschnitt riesengroß war. Links und rechts war eine Halle angebaut. Den Brandabschnitt haben wir schützen müssen. Das war eigentlich die große Aufgabe."

Bei der groß angelegten Übung wurde ein Vollbrand in einer Lagerhalle mit mehreren verletzten Personen angenommen. ©VOL.AT/Vlach
Ein Schwerpunkt der Übung lag auf dem Schutz angrenzender Gebäudeteile und der Menschenrettung unter Atemschutz. ©VOL.AT/Vlach
Lagebesprechung der Feuerwehr. ©VOL.AT/Vlach

Neben der Brandbekämpfung stand auch die Menschenrettung im Mittelpunkt der Übung. "Wir hatten insgesamt 19 verletzte Personen in diesem Gebäude. Die mussten wir alle mit Atemschutztrupps rausretten", so der Einsatzleiter.

Menschenrettung und Zusammenarbeit im Fokus

Trotz der komplexen Ausgangslage verlief die Übung weitgehend reibungslos. Besondere Schwierigkeiten habe es nicht gegeben. "Wir waren eigentlich gut gewappnet für den Einsatz", sagte Rummer.

Auch die Löschwasserversorgung auf dem großen Areal wurde im Rahmen der Kreisübung erprobt. ©VOL.AT/Vlach
Die Feuerwehr bei den Löscharbeiten während der Kreisübung. ©VOL.AT/Vlach

Positiv sei zudem gewesen, dass eine im Untergeschoss angenommene Gefahrgutlage nicht vom Brand betroffen gewesen sei. "Dadurch hat es keine größeren Probleme gegeben." Die Übung diente vor allem dazu, die Zusammenarbeit mehrerer Wehren auf einem großen Areal zu trainieren und Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben.

Wasserversorgung zunächst herausfordernd

Eine Herausforderung stellte zu Beginn die Löschwasserversorgung dar. Aufgrund der Größe des Geländes mussten entsprechende Versorgungsleitungen aufgebaut werden. "Am Anfang war sie ein bisschen schwierig. Danach hat sie gut funktioniert", berichtete Rummer über die Wasserversorgung während der Übung.

Sieben Feuerwehren beteiligt

An der Kreisübung beteiligt waren die Feuerwehren Lauterach, Wolfurt, Schwarzach, Bildstein, Buch, Kennelbach sowie die ÖBB-Feuerwehr. Insgesamt standen rund 130 Einsatzkräfte im Übungseinsatz.

Neben der Menschenrettung stand auch die Sicherstellung der Löschwasserversorgung im Fokus der Übung. ©VOL.AT/Vlach
Atemschutztrupps durchsuchten das Gebäude und retteten insgesamt 19 verletzte Personen aus dem Gefahrenbereich. ©VOL.AT/Vlach

Große Übungen bleiben unverzichtbar

Für die Feuerwehren seien derartige Kreisübungen von großer Bedeutung, betonte der Einsatzleiter. "So Übungen sind ganz wichtig, weil man sieht, in so einem großen Areal braucht man relativ viel Leute. Und damit das gut funktioniert, machen wir solche Übungen", sagte Rummer.

Realitätsnahe Bedingungen forderten die Einsatzkräfte bei der Kreisübung. ©VOL.AT/Vlach
Rund 130 Einsatzkräfte nahmen an der Übung auf dem Betriebsgelände teil. ©VOL.AT/Vlach

Das Interview mit dem Einsatzleiter und ein Übersichtvideo mit VOL.AT+

(VOL.AT)

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