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Kurioser Klopp-Deal: Warum der DFB eine Million Euro an Red Bull spendet

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Jürgen Klopp war bei der Fußball-WM als TV-Experte dabei. ©AFP

Nicht eine Ablöse, sondern eine Millionenspende macht den Wechsel von Jürgen Klopp zum DFB möglich.

Kult-Trainer Jürgen Klopp übernimmt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Der bisherige Red-Bull-Fußballchef soll am Freitag offiziell als Nachfolger von Julian Nagelsmann vorgestellt werden. Möglich wird der Wechsel durch eine Einigung zwischen dem Deutschen Fußball-Bund und Red Bull – inklusive einer außergewöhnlichen Spende.

Offizielle Vorstellung am Freitag erwartet

Der 59-Jährige soll am Freitag in Frankfurt offiziell als neuer Bundestrainer präsentiert werden und einen Vertrag bis einschließlich der Weltmeisterschaft 2030 unterschreiben.

Red Bull gibt Klopp vorzeitig frei

Klopp war seit Anfang 2025 als globaler Fußballchef für Red Bull tätig und verfügte über einen Vertrag bis 2029. Eine Ausstiegsklausel soll nicht bestanden haben. Dennoch stimmte Red Bull einer vorzeitigen Freigabe zu.

Den entscheidenden Schritt sollen Klopp und Red-Bull-Sportchef Oliver Mintzlaff bei einem persönlichen Treffen in New York gesetzt haben. Auch Red-Bull-Sales-Geschäftsführer Franz Watzlawick nahm an den Gesprächen teil. Demnach trennen sich beide Seiten einvernehmlich.

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Oliver Mintzlaff (l.) und Jürgen Klopp (r.) - hier im Jänner 2025 in Salzburg - gehen im Guten auseinander. ©GEPA

DFB spendet eine Million Euro

Eine klassische Ablösesumme fließt laut den Berichten nicht. Stattdessen spendet der Deutsche Fußball-Bund eine Million Euro an die von Red Bull unterstützte Stiftung "Wings for Life".

Die Organisation finanziert nach eigenen Angaben ausschließlich Forschung zur Heilung von Rückenmarksverletzungen. Klopp unterstützt die Initiative seit Jahren und nahm zuletzt mehrfach selbst am weltweiten "Wings for Life World Run" teil.

Vertraute Gesichter im Trainerteam

Auch bei seinem Trainerstab setzt Klopp auf bekannte Weggefährten. Als Co-Trainer soll Peter "Piet" Krawietz an seine Seite wechseln, mit dem er bereits in Mainz, Dortmund und Liverpool erfolgreich zusammenarbeitete.

(VOL.AT)

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