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Landtagswahlen in Tirol

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Der 25. September, "Tag X" für die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten bei der Tiroler Landtagswahl. Nach dem Buhlen um die Wählergunst steht das Urteil an.

Die Tiroler Landtagswahl ist in vollem Gange. Bei großteils bewölktem, trübem Wetter schritten die Spitzenkandidaten für einen der spannendsten Tiroler Urnengänge aller Zeiten bis Mittag zu den Stimmabgaben - und zeigten sich unisono optimistisch und frohen Mutes. Sogar der schwer unter Druck stehende ÖVP-Kandidat Anton Mattle gab in seiner Heimatgemeinde Galtür an zu glauben, dass sich ein "guter '3er'", also ein Ergebnis über 30 Prozent, ausgehe.

Hinsichtlich der Wahlbeteiligung zeichnete sich am Vormittag noch kein klares Bild ab. Aus Innsbruck war zu hören, dass dort der Andrang ungefähr gleich hoch war wie bei der Landtagswahl 2018. Landesweit war vereinzelt aus den Sprengeln aber auch von einem etwas größeren Andrang als beim letzten Mal die Rede. Bei der Landtagswahl im Jahr 2018 hatte die Wahlbeteiligung 60 Prozent betragen.

Erste Hochrechnungen ab 17 Uhr

Eine erste Hochrechnung wird kurz nach Wahlschluss um 17.00 Uhr vorliegen, das vorläufige Endergebnis voraussichtlich ab 19.00 Uhr eintreffen. Es enthält bereits die Briefwahl und sonstigen Wahlkarten. Im Vorfeld war ein Rekord an Wahlkarten vermeldet worden. Insgesamt 71.945 solcher Wahlkarten wurden ausgestellt. Das sind mehr als doppelt so viele im Vergleich zur Landtagswahl 2018. Damals waren es 32.980 Wahlkarten gewesen.

Spitzenkandidaten

Neben der Frage, wie hoch die Niederlage für die Tiroler ÖVP ausfallen wird, steht im Zentrum des Interesses vor allem auch jene, welche Koalitions-Konstellationen sich nach der Wahl ausgehen. Den bisherigen Umfragen zufolge dürften sich, wenn überhaupt, nur Zweierkoalitionen zwischen ÖVP und SPÖ sowie ÖVP und FPÖ rechnerisch ausgehen. Grüne und NEOS hoffen indes auf eine Dreiervariante, um im Machtspiel zu bleiben.

Neben den sechs im Landtag vertretenen Parteien tritt auch die impfkritische MFG landesweit an. Umfragen gaben der Gruppierung keine Chance auf einen Landtagseinzug. Die KPÖ kandidiert in der Landeshauptstadt Innsbruck und in Innsbruck-Land. Die Gruppierung "mach mit - Die Liste für alle anderen" tritt nur in Innsbruck-Land an.

(APA/VOL.AT)

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