Lange Nacht der Forschung bringt Wissenschaft zum Anfassen in Vorarlberg
Größtes Wissenschaftsevent des Landes
Wenn Labore, Unternehmen und Forschungseinrichtungen ihre Türen öffnen, ist wieder "Lange Nacht der Forschung". Die Veranstaltung gilt als größtes Event für Wissenschaft, Forschung und Innovation in Österreich und findet alle zwei Jahre statt – heuer bereits zum wiederholten Mal seit der Premiere 2005.
Am Freitagabend, dem 24. April 2026, steht auch Vorarlberg ganz im Zeichen der Forschung: Zwischen 17 und 23 Uhr können Besucherinnen und Besucher bei freiem Eintritt hinter die Kulissen blicken – niederschwellig und für alle Altersgruppen zugänglich.
Über 100 Stationen in Dornbirn und Lustenau
In Vorarlberg verteilt sich das Programm auf neun Standorte in Dornbirn und Lustenau. Insgesamt stehen rund 110 Forschungsstationen zur Auswahl. Die Themenvielfalt ist groß: Sie reicht von Hagelkanonen über Mikrochips bis hin zu kosmischer Strahlung und Athletiktraining.
Dabei werden auch konkrete Alltags- und Wissenschaftsfragen aufgegriffen – etwa wie der Lustenauer Senf in die Tube kommt, ob Hologramme tatsächlich dreidimensional sind oder an welcher Stelle Neil Armstrong den Mond betreten hat.
Die Standorte im Überblick:
Dornbirn
- Campus V | FHV – University of Applied Sciences, Hochschulstraße 1
- Campus V | Stadtstraße 33
- Campus V | Hintere Achmühlerstraße 1 und 1b
- Inatura Erlebnis Naturschau, Jahngasse 9
- Doppelmayr Training Center, Bildgasse 12
- Steinebach (FM Hämmerle)
- Eberle Automatische Systeme, Dr.-Walter-Zumtobel-Straße 8
- Olympiazentrum Vorarlberg, Höchsterstraße 82
Lustenau
- Betriebsgebiet Heitere (u. a. Lustenauer Senf, Extrudr, Buntwerk)
Programmhighlights von Planetarium bis PechaKucha
Zu den besonderen Programmpunkten zählen unter anderem ein Pop-up-Planetarium, Tech-Talks sowie interaktive Stationen wie eine Blitzeis-Anlage oder ein Schmetterlings-UV-Leuchtturm. Auch eine PechaKucha-Night ist geplant, bei der Ideen in kompakter und unkonventioneller Form präsentiert werden.
Premieren bei Unternehmen
Erstmals beteiligt sich das Unternehmen HENN an der Langen Nacht der Forschung. Dort wird unter anderem erklärt, warum ein E-Auto gleichzeitig Kühlung und Heizung benötigt. Besucher können zudem bei Führungen Einblicke in Produktionsprozesse gewinnen – vom Testen im Labor bis zum Montieren von Kupplungen.
Ebenfalls Premiere feiert das Unternehmen Extrudr im Lustenauer Betriebsgebiet Heitere. Im neuen Firmengebäude zeigt das Team, wie Materialien für 3D-Drucker hergestellt werden.
Forschung zum Mitmachen
Das Konzept bleibt unverändert: Besucherinnen und Besucher sollen nicht nur zuschauen, sondern selbst aktiv werden. Experimente, Vorführungen und Gespräche mit Forschenden stehen im Mittelpunkt. Die Themen reichen von Naturwissenschaften über Digitalisierung bis hin zu Umwelt, Energie und Kultur.
Die Lange Nacht der Forschung wird in Vorarlberg von der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) gemeinsam mit der FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences, der Wirtschaftskammer Vorarlberg, der Industriellenvereinigung Vorarlberg, der PRISMA Unternehmensgruppe sowie dem Verkehrsverbund Vorarlberg organisiert.
Kostenlose Anreise und Shuttlebusse
Neben dem freien Eintritt ist auch die Anreise innerhalb Vorarlbergs organisiert: Laut Veranstaltern kann der öffentliche Verkehr aus dem ganzen Bundesland kostenlos genutzt werden. Zusätzlich verbinden Shuttlebusse die einzelnen Standorte in Dornbirn und Lustenau.
Weitere Details zu allen Stationen sowie Fahrpläne sind im offiziellen Programmheft abrufbar.
(VOL.AT)