Lauteracher Logistiker Gebrüder Weiss spürt Folgen des Iran-Kriegs
Man beobachte die Lage kontinuierlich in enger Abstimmung mit Reedereien und Airlines, so das Unternehmen in einer Aussendung.
Der Krieg im Nahen Osten beeinträchtige zentrale internationale Transportwege und wirke sich global auf Luft- und Seefracht aus. So komme es in der Straße von Hormuz, einer der wichtigsten maritimen Routen, zu erheblichen Einschränkungen. Schiffe seien gestoppt oder umgeleitet worden, Transitfahrten wurden ausgesetzt oder über das Kap der Guten Hoffnung umgeleitet. Zu Umleitungen und Verzögerungen komme es auch wegen des gesperrten Luftraums in der Region.
Man bewerte fortlaufend alternative Routing-Optionen
Kunden müssten mit Risiko-, Energie- und netzwerkbedingten Kostenzuschlägen rechnen, ebenso mit Einschränkungen von Versicherungsdeckungen gemäß "War-Risk"-Klauseln. Gebrüder Weiss empfahl daher unter anderem die Planung von großzügigeren Laufzeiten bei Dispositionen und eine frühzeitige Buchung von Luft- und Seefrachtkapazitäten. Man bewerte fortlaufend alternative Routing-Optionen, hieß es auf der Iran-Informationsseite auf der Homepage des Logistikers.
(APA)