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Lauteracherin wechselt zu Meister Austria Wien

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Nach ihrer Verletzung spielte sich Patricia Pfanner wieder in den Fokus — auch in Wien. ©GEPA

Die Vorarlbergerin Patricia Pfanner setzt ihre Karriere beim amtierenden Meister fort.

Für Patricia Pfanner geht der sportliche Weg weiter steil nach oben. Die gebürtige Lauteracherin schließt sich mit Beginn der neuen Saison dem amtierenden Meister der Frauen-Bundesliga, Austria Wien, an. Nach vier Jahren beim First Vienna FC trägt die 22-Jährige künftig das violette Trikot der Favoritnerinnen.

Pfanner begann ihre Fußballkarriere in ihrer Heimatgemeinde Lauterach, ehe sie 2018 zum FFC Vorderland wechselte. Im selben Jahr zog sie mit 15 Jahren nach St. Pölten, um die ÖFB-Frauenakademie zu besuchen. Weitere Stationen waren der USV Neulengbach und ab 2022 der First Vienna FC.

Seit 2022 lief Pfanner für die Vienna auf. ©GEPA

"Der Wechsel fühlt sich für mich nach genau dem richtigen Schritt an. Die Entwicklung des Vereins und die Ambitionen sprechen für sich und haben somit auch mich schlussendlich überzeugt. Ich freue mich riesig darauf, die Mannschaft und das gesamte Umfeld kennenzulernen und kann es kaum erwarten, endlich auf dem Platz zu stehen", sagt Pfanner.

Mit ihrem neuen Verein spielt Pfanner auch international. In der 2. Qualifikationsrunde der UEFA Women's Champions League trifft Austria Wien auf ŽNK Hajduk Split aus Kroatien. Gespielt wird das Halbfinale des Miniturniers am 5. August. Das Finale bzw. Spiel um Platz drei geht dann am 8. August gegen ŽNK Mura aus Slowenien oder FCV Farul aus Rumänien über die Bühne.

Künftig wird sie in Violett auflaufen. ©Daniel Shaked

Beeindruckendes Comeback nach schwerer Verletzung

Während ihrer Zeit bei der Vienna durfte sich die Vorarlbergerin 2024 über den Vizemeistertitel freuen. Im selben Jahr erlitt sie allerdings eine schwere Knieverletzung. Rund ein Jahr später kämpfte sich Pfanner erfolgreich zurück und etablierte sich erneut als Stammspielerin.

In der vergangenen Saison gelangen der Offensivspielerin in 24 Liga- und Cupspielen elf Tore sowie acht Assists. Insgesamt kam sie damit auf 19 Scorerpunkte.

19 Scorerpunkten in 24 Spielen weckten das Interesse des Meisters. ©GEPA

Austria sieht großes Potenzial

Austria-Cheftrainer Stefan Kenesei verfolgt Pfanners Entwicklung schon seit längerer Zeit. "Wir beobachten Patricia Pfanner schon seit geraumer Zeit und haben ihre Entwicklung intensiv verfolgt. Besonders beeindruckend war, wie sie sich nach ihrer Verletzung zurückgemeldet hat. Mit 19 Scorerpunkten in 24 Spielen unterstreicht sie ihre Qualität im letzten Drittel. Patricia ist offensiv vielseitig einsetzbar und soll unserem Spiel dadurch mehr Variabilität und Unberechenbarkeit verleihen. Neben ihren sportlichen Stärken überzeugt sie auch menschlich durch ihre positive, offene Art. Sie passt sehr gut in unser Umfeld und kann die Teamdynamik zusätzlich stärken. Insgesamt sehen wir bei ihr noch super Entwicklungspotenzial und sind überzeugt, dass sie bei uns die nächsten Schritte in ihrer Karriere gehen kann."

(VOL.AT)

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