Legendärer Rock-Gitarrist schwer krank: Mick Jones hat Alzheimer
Bewegende Worte von Weggefährten Lou Gramm
Die Nachricht trifft Fans der Kultband Foreigner weltweit hart: Mick Jones, prägende Figur hinter zahlreichen Rockklassikern, ist schwer erkrankt. Wie Sänger Lou Gramm in einem Interview mit dem Format "Lipps Service With Scott Lipps" erklärte, leide der 81-Jährige an Alzheimer im Endstadium.
"Er ist distanziert", schilderte Gramm den Zustand seines ehemaligen Bandkollegen. Gespräche seien kaum mehr möglich, die Krankheit habe Jones fest im Griff. Über Jahre hinweg war in der Öffentlichkeit noch von Parkinson als Grund für seinen Rückzug die Rede gewesen.
Rückzug aus der Öffentlichkeit
Sein letztes öffentliches Lebenszeichen gab Jones im Juli 2025 über Instagram ab. Damals äußerte er sich zum Tod von Ozzy Osbourne und erinnerte an gemeinsame musikalische Momente sowie die Aufnahme in die "Rock and Roll Hall of Fame".
An dieser Ehrung im Oktober 2024 konnte Jones selbst bereits nicht mehr teilnehmen. Die gesundheitliche Situation hatte einen persönlichen Auftritt unmöglich gemacht.
Späte Versöhnung
Die Erkrankung brachte jedoch auch eine unerwartete Wendung mit sich: Nach jahrzehntelangen Spannungen fanden Mick Jones und Lou Gramm wieder zueinander. Gramm erklärte, die Aufnahme in die Ruhmeshalle habe ihn dazu bewegt, alte Konflikte hinter sich zu lassen.
Mittlerweile steht der Sänger wieder gemeinsam mit Foreigner auf der Bühne – auch, um seinen erkrankten Weggefährten zu würdigen, der selbst nicht mehr auftreten kann.
Mick Jones gilt als kreativer Kopf hinter Welthits wie "I Want to Know What Love Is" oder "Urgent" und prägte den Sound der Band über Jahrzehnte maßgeblich.
(VOL.AT)