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IKEA schickt seine Österreich-Chefin nach Dornbirn – Entscheidung gefallen

Das Planungsstudio im Messepark. Was plant Ikea für Vorarlberg?
Das Planungsstudio im Messepark. Was plant Ikea für Vorarlberg? ©VOL.AT/MAYER
20 Jahre Warten, gescheiterte Projekte, immer neue Gerüchte – heute ist Schluss damit. Die Österreich-Chefin von IKEA kommt ins Ländle. VOL.AT überträgt ab 10.30 Uhr live.

IKEA spricht über Zukunft im Ländle

Mehr als zwei Jahrzehnte lang war IKEA in Vorarlberg vor allem eines: ein Gerücht. Jetzt ist es kaum noch eines. Die Vorarlberger Nachrichten berichteten, dass die Ansiedlung im ehemaligen Kika-Gebäude beim Dornbirner Messepark intern so gut wie beschlossen sei – und dass bereits konkrete Zahlen über die Investitionshöhe kursieren.

Am Mittwoch lädt IKEA Österreich offiziell zur Pressekonferenz nach Dornbirn. Offiziell geht es um das fünfjährige Bestehen des Planungsstudios im Messepark. Dass die Österreich-Chefin persönlich anreist, sagt mehr als jede Pressemitteilung.

Lustenau scheiterte – warum Dornbirn funktioniert

2017 war ein Standort in Lustenau bereits greifbar. Massiver Widerstand aus der Bevölkerung ließ das Projekt scheitern. In Dornbirn läuft es anders: Die Stadt signalisierte früh Unterstützung, auf Landesebene wurde das Projekt grundsätzlich positiv bewertet – und zuletzt sollen auch die Verkehrsprüfungen grünes Licht gegeben haben. Das war in früheren Debatten stets ein zentraler Knackpunkt.

150 Jobs, urbanes Konzept, Strahlkraft bis Zürich

Nach Informationen der Schwäbischen Zeitung soll der neue Standort rund 150 Arbeitsplätze schaffen. Dazu kommen indirekte Effekte für Zulieferer und den Handel im Umfeld. Auffällig: Mehrere Details tauchten zuerst in deutschen Medien auf – ein Hinweis darauf, wie groß das Interesse am Projekt im gesamten Bodenseeraum bereits ist.

Architektonisch soll sich der Dornbirner Standort klar vom klassischen IKEA-Bild abheben. Als Vorbild gilt der viel beachtete Markt am Wiener Westbahnhof – ein Bau, der bewusst als Teil des urbanen Umfelds konzipiert wurde. Damit reagiert der Konzern auf eine der zentralen Kritiken früherer Standortdebatten in Vorarlberg.

Das ehemalige Kika-Gelände in Dornbirn. ©VOL.AT/Mayer

Die Lage spricht für sich: Direkter Autobahnanschluss, unmittelbare Nähe zur Schweizer und deutschen Grenze – ein IKEA beim Messepark Dornbirn wäre nicht nur für Vorarlberg relevant, sondern für die gesamte Ostschweiz, Liechtenstein und Süddeutschland.

Was aus den Spekulationen wird, dürfte spätestens am Mittwoch feststehen. VOL.AT überträgt die Pressekonferenz live.

(VOL.AT)

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