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Lizenzende: Erfolgreiche Sitcom von Plattformen entfernt

Beliebte Serie verschwindet aus Streaming-Diensten (Symbolbild)
Beliebte Serie verschwindet aus Streaming-Diensten (Symbolbild) ©CANVA
Eine der erfolgreichsten Serien der Fernsehgeschichte ist seit Jahresbeginn nicht mehr auf Netflix und anderen Anbietern verfügbar. Fans zeigen sich enttäuscht.

Lizenzrechte ausgelaufen

Die Streaminglandschaft hat sich zum Jahreswechsel verändert: Mehrere international erfolgreiche Serien sind seit dem 30. Dezember 2025 nicht mehr bei Netflix abrufbar. Betroffen ist auch eine vielfach ausgezeichnete Sitcom, die weltweit ein Millionenpublikum erreichte und seit ihrem Finale im Jahr 2019 als moderne TV-Ikone gilt.

Konkret betroffen ist die US-Erfolgsserie "The Big Bang Theory", die in den vergangenen Jahren durchgehend auf mehreren Plattformen verfügbar war. Netflix, aber auch andere Anbieter, haben die Serie mit Jahresende 2025 aus dem Programm genommen.

Der Grund für die Änderung liegt laut Medienberichten im Auslaufen bestehender Lizenzverträge. So hatte Netflix zuletzt rund 100 Millionen US-Dollar pro Jahr für die Rechte an "Friends" bezahlt. Auch diese Sitcom sowie "Suits" sind derzeit nicht mehr verfügbar.

Große Enttäuschung bei den Fans

In sozialen Netzwerken drücken viele Nutzer ihren Unmut aus. Die betroffenen Serien gelten für viele Zuschauer als sogenanntes "Comfort-TV" – vertraute Inhalte, die wiederholt angesehen werden und emotionale Sicherheit vermitteln. Einigen Fans zufolge sei das tägliche Serienritual ein fixer Bestandteil ihres Alltags gewesen.

Aktuell ist das Streaming von "The Big Bang Theory" nur noch kostenpflichtig über digitale Kauf- oder Leihangebote möglich. Eine Rückkehr auf die bekannten Plattformen ist derzeit nicht angekündigt.

Psychologische Wirkung vertrauter Serien

Laut Experten wie dem deutschen Kommunikationswissenschafter Andreas Fahr spielen parasoziale Beziehungen zu Serienfiguren eine zentrale Rolle bei der Auswahl solcher Inhalte. Wiederholtes Ansehen könne insbesondere in stressreichen Lebensphasen Trost spenden. Die Forschung zeigt: Auch bei wiederholtem Konsum werden ähnliche emotionale Reaktionen ausgelöst – wenngleich abgeschwächt.

Langfristig sei jedoch Vorsicht geboten: Übermäßiger Serienkonsum könne dazu führen, dass reale Herausforderungen gemieden werden. Entscheidend sei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Unterhaltung und Alltag.

(VOL.AT)

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