Mehrere Anzeigen nach Schwerpunktkontrollen von E-Scootern
Kontrollen in drei Bezirken
Polizeibeamte der Bezirke Bregenz, Dornbirn und Feldkirch führten am Montag gemeinsam mit der Landesverkehrsabteilung eine Schwerpunktaktion im Bereich des E-Scooter-Verkehrs durch.
Im Zuge der Kontrollen wurden rund 35 E-Scooter genauer überprüft. Ein besonderer Fokus lag auf der Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h.
E-Scooter mit bis zu 42 km/h gemessen
Bei fünf Fahrzeugen stellten die Einsatzkräfte laut Polizei eine deutliche Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit fest. Der höchste gemessene Wert lag bei 42 km/h.
Kontrolliert wurde außerdem die Einhaltung der Helmpflicht. Von insgesamt elf überprüften Lenkern unter 16 Jahren, für die eine Helmpflicht gilt, trugen lediglich fünf einen Schutzhelm.
Neue Vorschriften nicht überall umgesetzt
Darüber hinaus stellten die Beamten fest, dass einige E-Scooter noch nicht den seit 1. Mai 2026 geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprachen. Konkret fehlten bei diesen Fahrzeugen die nun vorgeschriebenen Blinker.
Fokus auf Prävention
Neben der Ahndung von Verstößen stand laut Polizei insbesondere die Präventionsarbeit im Mittelpunkt der Aktion. Die Verkehrsteilnehmer wurden über die geltenden Vorschriften sowie über die Bedeutung eines sicheren Umgangs mit E-Scootern im Straßenverkehr informiert.
Insgesamt erstattete die Polizei sechs Anzeigen und verhängte zwei Geldstrafen vor Ort. Weitere Kontrollen seien jederzeit möglich.
(VOL.AT)