Fernsehkoch Johann Lafer (68) hat ein neues Gesundheitsupdate zu seiner Krebserkrankung gegeben. Bei einem Auftritt in München sprach der Starkoch offen über den aktuellen Verlauf seines Lymphdrüsenkrebses und erklärte, dass sich die Erkrankung mittlerweile im gesamten Körper ausgebreitet habe.
"Eine Heilung gibt es nicht mehr"
Gegenüber dem Münchner Merkur schilderte Lafer die Schwere seiner Erkrankung. "Ich habe Metastasen im ganzen Körper, da ist alles schwarz", sagte der 68-Jährige. Eine Heilung sei laut den behandelnden Ärzten nicht mehr möglich. "Man kann ihn eindämmen", erklärte der Fernsehkoch.
Aktuell unterzieht sich Lafer einer Chemotherapie, der sechste Behandlungszyklus steht nach seinen Angaben kurz bevor. Wie lange er mit der Krankheit leben werde, könne niemand vorhersagen. Manche Betroffene würden nur ein Jahr überleben, andere könnten noch viele Jahre mit der Erkrankung leben.
Therapie und persönlicher Umgang mit der Diagnose
Neben der schulmedizinischen Behandlung habe Lafer nach eigenen Angaben auch alternative Therapieansätze ausprobiert. Zusätzlich belaste ihn derzeit die Hitzewelle, wie er der Abendzeitung sagte.
Trotz der schweren Diagnose steht der Starkoch weiterhin in der Öffentlichkeit und verfolgt auch berufliche Projekte.
Lebensträume nicht aufschieben
Aus seiner Erkrankung habe er eine wichtige Erkenntnis gewonnen. "Man darf nichts aufschieben", betonte Lafer. Deshalb wolle er sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen und das Basislager des Mount Everest im Himalaya besuchen.
Der 68-Jährige blickt nach eigenen Angaben auf ein erfülltes Leben zurück. Besonders wichtig seien ihm heute die Zeit mit seiner Familie und seinen Freunden sowie gemeinsame Erlebnisse. Diese Momente wolle er trotz der schweren Erkrankung weiterhin bewusst genießen.
(VOL.AT)