Millioneninvestitionen beim Hotel Messmer in Bregenz
Das alteingesessene Hotel Messmer am Kornmarktplatz in Bregenz wird Anfang 2020 einer grundlegenden Modernisierung im gesamten, rund 600 Quadratmeter großen Erdgeschoss unterzogen. Wie Betriebsleiter und Junior-Chef Martin Haim im wpa-Gespräch erklärte, betreffe die Erneuerung insbesondere den Rezeptionsbereich mit Büros, die Seminarräume, den Speisesaal sowie die Bar. Zudem werde der Außenbereich beim Eingangsportal neu gestaltet.
Zwei Monate Umbauzeit
Zu diesem Zweck bleibt das 4-Sterne-Hotel zwischen dem 2. Jänner und dem 27. Februar 2020 geschlossen, um die geplanten Umbauarbeiten durchführen zu können. Derzeit laufen die Behördenverfahren. Das Investitionsvolumen beziffert Haim mit rund 1,5 Millionen Euro. Das Kernstück der nunmehrigen Modernisierung sei die Neugestaltung der Bar, die anders positioniert werden soll.
2,5 Millionen Euro
Bereits zu Beginn des heurigen Jahres habe das Hotel MESSMER über eine Million Euro in eine neue Klimaanlage sowie in die Modernisierung von 22 Zimmern investiert, sagte Haim. Innerhalb gut eines Jahres habe man folglich rund 2,5 Millionen Euro für die Modernisierung des Hauses aufgebracht. Mit der Fertigstellung des jetzt anstehenden Bauvorhabens im Erdgeschoss seien die größeren Umbauarbeiten für die kommenden zwei bis drei Jahre abgeschlossen.
Das Hotel Messmer beschäftigt etwa 45 Mitarbeiter und verfügt neben dem Restaurant samt Bar auch über 80 Zimmer. Im Jahresschnitt werden rund 30.000 Nächtigungen gezählt. Die Gäste kämen aus aller Welt, wobei der Schwerpunkt bei den deutschen Gästen liege, sagte Haim. Als Hauptsaison bezeichnet er die Zeit rund um die Bregenzer Festspiele.
Zwei Eigentümerfamilien
Das Hotel Messmer wird seit Ende der 1980er-Jahre operativ von der Familie Haim geführt. Als Direktor und Gastgeber agiert derzeit Jürgen Haim, der Vater von Martin Haim. Das Haus gehört den zwei Eigentümerfamilien rund um Jürgen Haim und Gerald Fitz, dem Vorstandsvorsitzenden des technischen Händlers Haberkorn. Fitz hält dabei knapp die Mehrheit der Anteile. (gübi/WPA)