Millionenpleite in Weiler: Gläubiger gehen leer aus
Insolvenz wird zur Millionenpleite
Das im September 2023 eröffnete Insolvenzverfahren über die BPC GmbH alias Better Presenting Company in Weiler endet für die Gläubiger in einer Millionenpleite mit einer vergleichsweise geringen Quote. Wie aus der Insolvenzdatei hervorgeht, wurde die Schlussrechnung des Masseverwalters genehmigt. Demnach erhalten die betroffenen Gläubiger 3,4 Prozent ihrer anerkannten Forderungen.
Nach Angaben von Nathaniel Heinritz, dem Leiter des KSV1870 Vorarlberg, habe der Masseverwalter rund 1,5 Millionen Euro an Forderungen von etwa 30 Gläubigern anerkannt. Etwa die Hälfte dieser Forderungen entfalle auf eine Bank, die im Verfahren selbst nicht besichert sei. Ob das Finanzinstitut außerhalb des Verfahrens über anderweitige Besicherungen verfügt, ist nicht bekannt.
Mehrere öffentliche Gläubiger
Zu den weiteren Gläubigern gehören zudem die Austria Wirtschaftsservice GmbH AWS, das Finanzamt und die ÖGK. Diese öffentlichen Gläubiger kommen zusammengenommen auf beinahe 400.000 Euro an Forderungen, die sich damit zum allergrößten Teil in Luft aufgelöst haben.
(wpa/gübi)