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"Mission Adrenalin": Große Einsatzübung in Bregenz

©RKV/Fabian Hörtner
Bei einer groß angelegten Übung der Rotkreuz-Abteilung Bregenz am 24. April trainierten 20 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen gemeinsam mit Feuerwehr, Wasserrettung und Polizei mehrere Szenarien – vom Verkehrsunfall bis zur Geburt auf hoher See.

Sieben Szenarien an einem Tag

Unter dem Motto "Mission Adrenalin" stand der Übungstag am 24. April in Bregenz. Zwischen 8.30 Uhr und 22 Uhr wurden insgesamt sieben unterschiedliche Einsatzlagen durchgespielt – vom Verkehrsunfall bis hin zu einer dramatischen Geburt auf dem Bodensee.

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Im Einsatz standen 20 Kräfte des Roten Kreuzes mit vier Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen. Unterstützt wurden sie von Feuerwehr, Wasserrettung und Polizei.

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Verkehrsunfälle und Gewaltlage simuliert

Gleich mehrere Szenarien beschäftigten sich mit Verkehrsunfällen. So wurde etwa eine Kollision zwischen einem Pkw und dem Rheinbähnle am Bahnübergang am rechten Rheindamm nachgestellt. Dabei galten mehrere Personen als verletzt, darunter auch eingeklemmte Insassen und ein überrollter Fahrgast.

Ein weiteres Szenario zeigte einen Pkw-Unfall gegen eine Mauer, ausgelöst durch eine medizinische Notlage während der Fahrt.

Auch eine Gewaltlage wurde geübt: Im Alma-Gebäude wurde eine Auseinandersetzung zwischen zwei Obdachlosen simuliert, bei der es zu einem Messerangriff kam. Die Einsatzkräfte trafen zunächst auf eine schwer verletzte Person und später auf den mutmaßlichen Täter.

Unfälle im Alltag und auf dem Wasser

Weitere Übungslagen drehten sich um alltägliche Risiken: Bei einer Grillparty kam es durch Spiritus zu einer Verpuffung, wodurch eine Person in Brand geriet und ein weiterer Gast bewusstlos wurde.

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Auf der Bregenzer Ach wurde ein Schlauchboot-Unfall simuliert. Mehrere Personen wurden verletzt, nachdem das Boot aufgrund eines plötzlichen Pegelanstiegs und einer daraus resultierenden Stromschnelle kenterte.

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Besonders herausfordernd war ein Szenario auf dem Bodensee: Nach einem Motorschaden musste auf einem manövrierunfähigen Boot eine Geburt unter erschwerten Bedingungen begleitet werden.

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Suchaktion am Bodenseeufer

Den Abschluss bildete eine Suchaktion: Ausgelöst durch einen Abschiedsbrief eines Mannes wurde eine groß angelegte Suche entlang des Bodensees gestartet. Zuvor musste eine Angehörige in einem psychischen Ausnahmezustand versorgt werden.

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Zusammenarbeit im Fokus

Ziel der Übung war es, das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzorganisationen zu trainieren. Die Zusammenarbeit verlief laut den Verantwortlichen gut, die gestellten Aufgaben konnten bewältigt werden.

(VOL.AT)

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