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Mit der Pandemie nimmt das Mobbing im Internet zu

Frank Jentsch, Bezirksinspektor Kriminalprävention, zu Gast bei "Vorarlberg LIVE".
Frank Jentsch, Bezirksinspektor Kriminalprävention, zu Gast bei "Vorarlberg LIVE". ©VOL.AT
Cybermobbing hat in der Coronapandemie zugenommen. 17 Prozent der Jugendlichen sind bereits Opfer von Cybermobbing geworden und jeder zehnte hat aktiv mitgemacht.

"Die digitalen Medien waren gerade zu Beginn die einzige Möglichkeit unter den Jugendlichen, um in Kontakt zu bleiben. Das hat auch Schattenseiten gebracht", sagt  Bezirksinspektor Frank Jentsch von der Kriminalprävention des Landeskriminalamts anlässlich des Safer Internet Days am Dienstagabend bei Vorarlberg LIVE. Etwa 350 Cybermobbing-Delikte werden pro Jahr in Österreich angezeigt, in Vorarlberg sind es zwischen 15 und 30. 

Die Funktion der Eltern

Generell könne das Internet für Kinder und Jugendliche ein gefährlicher Ort wie jeder andere sein. "Man bringt Kindern bei, einen Helm zu tragen, wenn sie Fahrradfahren lernen. Wir verstehen dann oft nicht, warum Eltern beim Thema Internetverkehr nicht dasselbe machen", so Jentsch.

Eltern sollten sich Zeit nehmen, um den Nachwuchs auf die Gefahren im Netz zu sensibilisieren. Die Polizisten seien mittlerweile schon in Volksschulen unterwegs, weil mittlerweile bereits 7- oder 8-Jährige in WhatsApp-Gruppen seien. "Da sind dann teilweise nicht nur die Eltern überfordert, sondern auch die Lehrpersonen. Da versuchen wir uns von Seiten der Polizei einzuklinken."

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Die ganze Sendung vom Dienstag

Die Sendung "Vorarlberg LIVE" ist eine Kooperation von VOL.AT, VN.at, Ländle TV und VOL.AT TV und wird von Montag bis Freitag, ab 17 Uhr, ausgestrahlt. Mehr dazu gibt's hier.

(VOL.AT)

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