Mit Falschgeld gespielt und verurteilt
Von Christiane Eckert/VOL.AT
Der 36-Jährige spielt gerne in Wettlokalen. Zuletzt in Höchst. Als Angestellter, der in der benachbarten Schweiz arbeitet und wohnt, ist es nicht weit. Immer wieder setzt, gewinnt und verliert er. Im Februar versuchte er sein Glück mit 13 falschen Fünfzigern. Bei schlechtem Licht und Stress flog der Schwindel nicht gleich auf. Erst als man die Abrechnung machte, schienen die Scheine auffallend blass. Das Angebot, den Schaden wieder gut zu machen, anderenfalls erfolge eine Anzeige, nahm der Mann erst nach Zögern an, da war es schon zu spät.
Unglaubwürdig
Dass er 1000 Franken gegen 1000 Euro bei einem Unbekannten getauscht hatte, glaubt niemand so wirklich. Dabei hätte der unbekannte Dritte rund hundert Euro draufgezahlt. „Möglich ist es schon“ versucht Verteidiger Manuel Dietrich das Gericht zu überzeugen und betont, dass sein Mandant den Schaden bereits wieder gut gemacht hat. Dennoch, an einem Schuldspruch führt kein Weg vorbei. Der Mann wird rechtskräftig zu 4200 Euro unbedingt plus 4200 Euro auf Bewährung verurteilt.
(Red.)