"Möchte nach Nashville ziehen und Musik machen"
Erst kürzlich hat der 23-jährige Ray Moon, mit gebürtigem Namen Ramon Pfanner, seine zweite Single „On The Rocks“ veröffentlicht.
"Musik hat schon immer einen sehr großen Teil meines Lebens eingenommen. Mit sechs Jahren fing ich an Gitarre zu spielen, nachdem ich die Eagles im Fernsehen gesehen habe und fasziniert von deren Gitarrist, Joe Walsh, war. Seitdem habe ich nie in Frage gestellt, ob ich Musik jemals zu meinem Beruf machen wollen würde. Etwas anderes kam einfach nie in Frage", erzählt der gebürtige Lauteracher. Nach der Matura fing Ramon an, an der Popakademie in Mannheim zu studieren. "Dort habe ich gelernt, die Musik-Industrie zu verstehen und mit meinem Hobby Geld zu verdienen."
Ray Moon durfte schon mit vielen berühmten Musikern zusammenarbeiten. "Am Anfang war es eine ziemlich ungewohnte Situation für mich. Ich erinnere mich noch gut, wie ich bei meiner ersten Show mit Mike Singer in einem schwarzen Sprinter mit verdunkelten Scheiben vom Flughafen abgeholt wurde. Als wir auf das Konzertgelände gefahren sind, standen da schon etwa 100 Mädchen und haben geschrien als sie uns gesehen haben. Aber irgendwann gewöhnt man sich daran", beschreibt Ramon und grinst.
Call mit seinem größten Vorbild
Da Ramon Pfanner auch als Studiogitarrist tätig ist, lernt er viele Künstler, mit denen er zusammengearbeit hat, leider gar nicht richtig kennen. "Vor kurzem hatte ich allerdings die Chance, mit einem meiner größten Vorbilder, Brad Paisley, in einem Zoom-Call zu sein. Es ging um das Musikvideo zu seinem Song 'No I in Beer'."
Covid-19: Tour abgesagt
"Die Pandemie ist natürlich auch sehr schlimm für viele Branchen, da gehört die Live-Musik natürlich dazu." Mit Pietro Lombardi, Mike Singer und Orry Jackson wäre Ray Moon dieses Jahr auf Tour gewesen, diese wurden jetzt allerdings auf Ende 2021 verlegt. "Ich hatte das Glück, einige Autokino Konzerte spielen zu dürfen, aber das ist natürlich nicht dasselbe wie ein richtiges Konzert. In letzter Zeit spiele ich auch für viele Produzenten Gitarren ein. Das ist insofern praktisch, da ich dank der heutigen Technik entspannt in meinem Schlafzimmer aufnehmen kann und mich dadurch, auch ohne Live-Gigs, finanziell über Wasser halten kann.
Sein größter Wunsch: "Irgendwann möchte ich mit meiner Freundin nach Nashville ziehen, um dort mit Country Musik mein Geld zu verdienen - sei es als Künstler, Songwriter, Gitarrist oder Produzent. Natürlich wäre es mir am liebsten, den Durchbruch als Künstler zu schaffen und große Touren in Amerika zu spielen", so Ramon Pfanner abschließend.
Erste Single: "First Day of Summer"
(VOL.AT)