Motor aus Auto gerissen: Unfall auf der A14 bei Bludenz
Fahrzeug gerät auf nasser Fahrbahn ins Schleudern
Der Unfall ereignete sich am Dienstag gegen 19 Uhr auf der A14 in Fahrtrichtung Deutschland. Ein 19-Jähriger war mit einem Pkw unterwegs, ein 20-jähriger Beifahrer saß im Fahrzeug.
Der Wagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte die Leitschiene. Laut Polizei dürfte der Lenker aufgrund der regennassen Fahrbahn in Kombination mit einer offenbar zu geringen Profiltiefe der Reifen ins Schleudern geraten sein. Zudem verfügte der 19-Jährige über keinen Führerschein.
Motorblock herausgerissen
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motorblock aus dem Fahrzeug gerissen und kam rund hundert Meter von der Unfallstelle entfernt zum Stillstand. Der Motor samt Antriebswelle blieb auf der Fahrbahn liegen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, die Airbags wurden ausgelöst.
Auch die Leitschiene sowie ein Verkehrsschild wurden erheblich beschädigt.
Zwei Verletzte und Großeinsatz
Beide Fahrzeuginsassen erlitten Verletzungen unbestimmten Grades. Sie wurden nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rettung in nahegelegene Spitäler gebracht.
Die A14 war ab 19 Uhr zunächst vollständig gesperrt. In weiterer Folge wurde ein Fahrstreifen wieder freigegeben, der zweite blieb bis 22:08 Uhr gesperrt.
Im Einsatz standen fünf Polizeistreifen, der Polizeihubschrauber Libelle, 35 Kräfte der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzt. Die ASFINAG unterstützte die Aufräumarbeiten mit einer Streife und einer Kehrmaschine.
Ermittlungen laufen
Der 19-jährige Lenker wird wegen des Verdachts des Lenkens eines Kraftfahrzeuges unter Einfluss von Suchtgift sowie wegen Lenkens ohne gültige Fahrerlaubnis angezeigt. Weitere Erhebungen, insbesondere zum Fahrzeugzustand, sind noch im Gange.
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(VOL.AT)