Nach 4,5 Stunden in der Luft: Swiss-Flug muss plötzlich umdrehen
Warnmeldungen während des Fluges
Ein Airbus der Swiss, der als Flug LX2646 von Zürich nach Delhi unterwegs war, ist am Samstag wieder zum Ausgangsflughafen zurückgekehrt. Nach Angaben der Airline registrierten die Überwachungssysteme während des Fluges mehrere Warnmeldungen.
Wie Swiss-Sprecherin Nicole Meier gegenüber "Blick" erklärte, meldete das Überwachungssystem des Treibstoff- und Ölkreislaufs "mögliche feste Partikel" im Treibstoff für Triebwerk 1. Zusätzlich zeigte das Triebwerksüberwachungssystem eine Fehlermeldung für dasselbe Triebwerk an.
Entscheidung zur Rückkehr nach Zürich
Die Cockpitbesatzung habe sich daraufhin gemeinsam mit technischen Fachleuten am Boden für eine Rückkehr nach Zürich entschieden. Laut Swiss wäre eine mögliche Fehlerbehebung an einer Außenstation unter Umständen schwieriger gewesen als am Heimatflughafen.
Die genaue Ursache der Warnmeldungen ist laut der Fluggesellschaft noch nicht abschließend geklärt. Es sei auch möglich, dass das System eine Warnung ausgelöst habe, obwohl tatsächlich keine Partikel vorhanden gewesen seien.
Mögliche Ursachen für die Meldung
Als mögliche feste Partikel nennt die Airline unter anderem Sand, Staub, Eis durch kondensiertes Wasser oder organische Ablagerungen.
Swiss betont, dass Flugzeugtanks regelmäßig geleert, gereinigt und kontrolliert werden. Darüber hinaus werde der Treibstoff beim Betanken sowie durch verschiedene Sensoren laufend überwacht.
Passagiere umgebucht
An Bord befanden sich nach Angaben der Airline 151 Passagiere. Diese seien auf die nächstmöglichen Verbindungen umgebucht worden.
Auch der geplante Rückflug von Delhi nach Zürich musste gestrichen werden. Von der Annullierung waren laut Swiss 218 Passagiere betroffen.
"Wir verstehen, dass eine solche Situation für unsere Fluggäste mit Unannehmlichkeiten und Unsicherheiten verbunden ist, und bedauern dies sehr", erklärte Sprecherin Nicole Meier.
(VOL.AT)