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Nach Cyber-Angriff: Rhomberg Bau arbeitet an Wiederherstellung der Systeme

©Klaus Hartinger
Nach dem Cyber-Angriff auf Teile der Rhomberg-Bau-Gruppe laufen die Wiederherstellungsarbeiten auf Hochtouren.

Digitale Aufräumarbeiten nach Hackerangriff

Nach dem Cyber-Angriff auf Teile der Rhomberg-Bau-Gruppe arbeiten die IT-Experten des Unternehmens weiterhin an der Wiederherstellung der betroffenen Systeme. Unbekannte Täter hatten im Mai über das Internet die IT-Infrastruktur des Unternehmens attackiert und zahlreiche Daten verschlüsselt. Die Angreifer forderten anschließend Geld für die Freigabe der Daten.

Wie aufwendig die Folgen des Angriffs sind, schilderte Matthias Moosbrugger, Geschäftsführer der Rhomberg-Bau-Holding, im Interview mit dem ORF. Demnach müssten die betroffenen Programme nun Zeile für Zeile wieder entschlüsselt werden.

Teilweise wieder Normalbetrieb

"Diese Arbeiten brauchen Zeit", sagte Moosbrugger laut Medienbericht. In einigen Unternehmensbereichen laufe der Betrieb mittlerweile nahezu wieder normal, in anderen werde weiterhin mit Notprogrammen gearbeitet.

Offen lässt das Unternehmen, wie es an den für die Wiederherstellung notwendigen Entschlüsselungscode gekommen ist. Dazu wollte sich Moosbrugger nicht näher äußern. Er erklärte lediglich, man habe "für beide Seiten eine Lösung gefunden".

Angriff im Mai

Der Cyber-Angriff auf die Rhomberg-Bau-Gruppe war im Mai bekannt geworden. Dabei wurden laut Unternehmensangaben zahlreiche Daten verschlüsselt. Die Ermittlungen und die technische Aufarbeitung des Vorfalls laufen weiterhin.

(VOL.AT)

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