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Nach Konkurs in Rankweil: Überraschend hohe Auszahlung für Gläubiger

Die Schlussrechnung wurde vom Landesgericht Feldkirch genehmigt.
Die Schlussrechnung wurde vom Landesgericht Feldkirch genehmigt. ©FA; wpa
Auf anerkannte Forderungen von 1,4 Millionen Euro gibt es in dem Konkursverfahren eine Quote von 33,6 Prozent.

Warum Gläubiger jetzt aufatmen können

Derzeit gibt es angesichts der Begleitumstände doch mehrmals gute Nachrichten für die betroffenen Gläubiger von insolventen Unternehmen in Vorarlberg. So berichtete die wpa kürzlich über das vor dem Abschluss stehende Konkursverfahren über die VOLTA Edelstahl GmbH in Lauterach, bei dem sich die Gläubiger über eine Quote von vergleichsweise hohen 27,2 Prozent freuen dürfen.

Noch mehr Glück haben jetzt die Gläubiger der im Telekommunikationsbereich tätigen Triax Austria GmbH in Rankweil. Über dieses Unternehmen wurde wie berichtet im August 2023 ein Konkursverfahren am Landesgericht Feldkirch eröffnet. Triax Austria geriet in Schieflage, weil die dänische Muttergesellschaft Triax A/S zuvor in die Insolvenz geschlittert war. 

Kürzlich wurde in diesem Verfahren die Schlussrechnung von Masseverwalterin Nuschine Messner vom Landesgericht Feldkirch genehmigt. Für die Gläubiger gibt es eine Quote von 33,6 Prozent auf ihre anerkannten Forderungen.

Befristete Fortführung brachte der Masse gutes Geld

Die anerkannten Forderungen belaufen sich nach Angaben von Nathaniel Heinritz, dem Leiter des KSV1870 Vorarlberg, auf rund 1,4 Millionen Euro. Es gebe 22 Gläubiger, darunter neun Dienstnehmende. Als Grund für die hohe Quote nannte Heinritz die befristete Fortführung des Unternehmens nach Konkurseröffnung. Dadurch sei es dem Unternehmen unter Leitung der Masseverwalterin gelungen, bestehende Aufträge abzuarbeiten und sogar auch noch neue Aufträge zu lukrieren.

(wpa/gübi)

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